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Knuth auf der EMO 2017

Zerspanungshighlights und Industrie 4.0 in Dialog und Praxis

| Redakteur: Peter Königsreuther

X.mill M640 touch heißt ein EMO-Highlight von Knuth, die nach Angaben des Herstellers mit vielen neuen Features ausgestattet wurde.
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X.mill M640 touch heißt ein EMO-Highlight von Knuth, die nach Angaben des Herstellers mit vielen neuen Features ausgestattet wurde. (Bild: Knuth)

Knuth demonstriert seine breite Angebotspalette von Metallbearbeitungsmaschinen und legt einen Schwerpunkt auf die Industrie 4.0., bei dem im Kundendialog die Anwenderwünsche diskutiert werden sollen. Halle 27, Stand B12

Stahlwerk fungiert als Industrie-4.0-Kompetenzzentrum von Knuth und treibt die smarten Prozesse, wie es heißt, durch ständig fortschreitende Entwicklung im eigenen Hause mit diversen innovativen IoT-Partnern voran, um die sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten an zum Nutzen der Kunden weitergeben zu können. Mithilfe von steuerungsinternen sowie -externen Sensordaten für digitale Services wie die prädiktive Werkzeugbruchüberwachung oder die Fernwartung seien nur einige der bereits umgesetzten Projekte genannt.

Partner für die pannenfreie Fahrt in die Industrie 4.0

Als einer der führenden Komplettanbieter auf dem Werkzeugmaschinenmarkt präsentiert Knuth auf der EMO 2017 Industrie 4.0 aber auch in der Praxis, wie es weiter heißt. Live werde auf dem Knuth-Messestand vorgeführt, wie sich die dort präsentierten Maschinen vernetzen ließen und welche Möglichkeiten sich ergeben können, wenn Betriebszustände digitalisiert, visualisiert und permanent überwacht würden. Das funktioniert laut Knuth nur mit einem starken und innovativen Partner wie Siemens, der mit Mindsphere ein cloudbasiertes, offenes IoT-Betriebssystem bietet, das es Anwendern erlaubt, Maschinen zu vernetzen und die physische Infrastruktur zur Fahrt in die digitalen Welt aufzubauen.

Innere Maschinendaten außerhalb der Anlage sinnvoll nutzen

Miguel Castro Frenzel von Stahlwerk erläutert: „Heute basieren fast alle industriell genutzten Maschinen und Systeme auf intensiv stattfindenden, inneren Datenströmen. IoT-Betriebssysteme wie Mindsphere schaffen es, diese Daten auch außerhalb der Maschinen nutzbar zu machen und sie mit den verschiedensten Applikationen der digitalen Welt zu verbinden.“ So könnten zum Beispiel Ausfallzeiten reduziert und Ihre Produktivität gesteigert werden. Dabei ist für Frenzel als Händler und Produzent Systemoffenheit wichtig, damit maschinenseitig die verschiedensten Daten aus Steuerungen und externen Sensoren verarbeitet werden können. Zudem ermöglichten offene IoT-Betriebssysteme in Analogie zum Appstore viele industrielle Applikationen, also modulare Programme, die von den Nutzern, Anlagenherstellern oder externen Dienstleistern selbst nach ihren Bedürfnissen entwickelt werden könnten.

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