Effizienter zerspanen Zerspanungsprozesse schnell und einfach optimieren

Autor / Redakteur: Victoria Sonnenberg / Mag. Victoria Sonnenberg

Um Zerspanungsprozesse effizienter zu gestalten, muss es nicht immer der Rundumschlag oder die Komplettvernetzung Ihrer Produktion sein. Sie müssen Ihren Maschinenpark auch nicht generalüberholen. Bereits mit kleinen Stellschrauben lassen sich weitreichende Effekte erzielen.

Der Werkzeughalter für Index-Mehrspindelmaschinen gibt dem Anwender Informationen über den Zustand des Werkzeugs während des Bearbeitungsprozesses.
Der Werkzeughalter für Index-Mehrspindelmaschinen gibt dem Anwender Informationen über den Zustand des Werkzeugs während des Bearbeitungsprozesses.
(Bild: Horn)

Beim Thema Effizienz in der Produktion spielt neben innovativer Technik die Digitalisierung eine bedeutende Rolle. Während sich die Großen bereits mitten in ihrer digitalen Transformation befinden, fühlen sich kleine Unternehmen oft überwältigt angesichts der Möglichkeiten. Digitale Vorreiter haben bereits den Durchblick und ihre Maschinen längst untereinander vernetzt. Sie sammeln und werten alle wichtigen Daten aus und überführen diese in Aktionen. Kurzum: Sie haben die totale Kontrolle über ihre gesamte Produktion. Was ein Big Player alles so in seiner Fertigung treibt, ist nicht zwangsläufig für jeden sinnvoll. Schon gar nicht, wenn sich die Bedürfnisse eines kleinen 10-Mann-Maschinenbauers grundlegend von denen eines großen Zulieferers unterscheiden. Was beide allerdings haben und unbedingt behalten müssen, egal wie groß die Belegschaft oder wie hoch der Auftragseingang ist, ist der Überblick. Und dafür gibt es bereits viele Lösungen am Markt, die sich schnell und einfach in jeden Fertigungsablauf integrieren lassen.

Werkzeugmanagement

Wenn es um den Überblick geht, ist die Werkzeugverwaltung anführend. Es klingt auf den ersten Blick banal, wissen zu müssen, wo sich Werkzeuge befinden. Gerade für kleine Unternehmen, bei denen vielleicht nur zwei Fachkräfte die Maschinen bedienen. Aber ist das Werkzeug nicht aufzufinden, steht die Maschine still – und dann interessiert sich wirklich niemand dafür, ob das Werkzeug vom einzigen oder von 20 „verdächtigen“ Kollegen verloren beziehungsweise verlegt wurde. So oder so: Das Werkzeug ist weg und die Maschine steht.