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ABB auf der Hannover Messe

Zukunft der digitalen Industrien

| Redakteur: Frauke Finus

Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG, präsentiert in Hannover unter anderem die Neuheiten in den Digitalisierungs- und Kollaborationstechnologien.
Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG, präsentiert in Hannover unter anderem die Neuheiten in den Digitalisierungs- und Kollaborationstechnologien. (Bild: Finus/VCG)

Von der Fabrik der Zukunft bis zum Erfolgsrezept für die Elektromobilität zeigt ABB wie immer mehr smarte Digitaltechnologien zusammenwirken und die Art, wie wir Energie erzeugen, produzieren, arbeiten, uns fortbewegen und leben grundlegend verändern.

Pünktlich zum Start der Messe, am 1. April hat sich ABB neu strukturiert. „Die neue ABB wurde vereinfacht und in vier unternehmerisch geführte Geschäftsbereiche gegliedert, die innovative Lösungen in den Bereichen Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebstechnik sowie Robotik & Fertigungsautomation anbieten“, wie Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG, im Rahmen einer Presseveranstaltung am zweiten Messetag erklärte. Dies sei Teil der Transformation zum fokussierten Technologieführer in der digitalen Industrie.

Am Stand präsentiert das Unternehmen mit dem schwedischen Erbe unter anderem das übergreifendes Digitalangebot ABB Ability, mit dem alle vier Geschäftsbereiche ihre Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen versorgen, wie Krabbe weiter erklärt. „So lassen sich etwa Zustand und Leistung von Robotern mit ABB Ability Connected Services zentral überwachen und die Produktivität durch vorausschauende, proaktive Wartung und schnellere Reaktions- und Wiederherstellungszeiten erhöhen.“ In Zukunft werde ABB Ability auch autonome Technologien und Künstliche Intelligenz nutzen, um industrielle Systeme bei der Anpassung und beim Lernen in komplexen, datenintensiven Umgebungen zu unterstützen.

Antriebstechnik bietet enormes Energiesparpotential

Gegenwärtig verbraucht die Industrie 40 % des weltweit erzeugten Stroms, mehr als drei Viertel davon werden von Motoren in Bewegung umgewandelt. Der Einsatz modernster Antriebstechnik biete daher ein enormes Energiesparpotential. Vor diesem Hintergrund hat ABB ihre Ability-Smart-Sensor-Produktreihe kürzlich um den neuen Ability Smart Sensor für fertigmontierte Lager erweitert. Der neue, in Hannover präsentierte smarte Sensor wird einfach am Gehäuse des Lagers befestigt und ermöglicht so einen jederzeitigen „Gesundheits-Check“ und eine vorausschauende Wartung der betriebswichtigen Komponenten, wie es heißt.

Weiter stellt ABB auf der Hannover Messe die erste gemeinsame Entwicklung aus der Partnerschaft mit Dassault Systèmes aus Frankreich vor. Die Kombination der leistungsstarken ABB-Ability-Suite mit der kollaborativen 3D-Experience-Plattform von Dassault Systèmes ermöglicht es nach Unternehmensangaben, ein durchgängig digitales End-to-End Portfolio anbieten zu können. Dazu gehöre ein fortschrittliches digitales Zwillingssystem, mit dem Kunden Betriebsabläufe und ABB-Lösungen noch vor der Installation in virtuellen Fabrikmodellen und Produktlinien testen können. Mit der im vergangenen Februar verkündeten Partnerschaft setzt ABB nach eigenen Angaben ihre Kernstrategie der Zusammenarbeit mit branchenführenden Unternehmen fort, die im Digitalbereich bereits zu höchst erfolgreichen strategischen Allianzen mit Unternehmen wie IBM, HPE oder Microsoft geführt hat.

Nachhaltigkeitsziele erreichen

Der große deutsche Energiedienstleister MVV und ABB haben gemeinsam „Energy and Efficiency as a service“ entwickelt. Die ganzheitliche Service-Lösung soll Industriebetrieben und Energieunternehmen helfen, ihre Energieeffizienz zu verbessern, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren und ihre Energiekosten zu senken. Die Energieflüsse von Industrieanlagen und Energieinfrastrukturen werden gemessen, hochauflösend und in Echtzeit verarbeitet und schließlich optimiert mit ABB Abilit Energy management for sites - Optimax für virtuelle Kraftwerke, wie es heißt.

ABB auf der Hannover Messe: Halle 11, Stand A35

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