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Synchropress

Zukunftsträchtiger Pressentyp ist jetzt im sicheren Hafen

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Ferdinand Kraft (l.), erfahrener und erfolgreicher Unternehmer im Maschinen- und Anlagenbau, will die Synchropress mit Unterstützung seines Vertriebsexperten Ronald Baiker weiterentwickeln und am Markt platzieren. (Bild: Kuhn)
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Ferdinand Kraft (l.), erfahrener und erfolgreicher Unternehmer im Maschinen- und Anlagenbau, will die Synchropress mit Unterstützung seines Vertriebsexperten Ronald Baiker weiterentwickeln und am Markt platzieren. (Bild: Kuhn)

Die Synchropress, vor etwa sieben Jahren entwickelt, galt von Anfang an als ein intelligentes und zunkunftsweisendes Pressensystem für die Erprobung von Werkzeugen und für die Serienfertigung. In den letzten Jahren hat sie einige schwierige Hürden nehmen müssen und ist jetzt wohl auf Kontinuität programmiert.

Als die Synchropress vor etwa sieben Jahren von ihrem Erfinder Johannes Hülshorst dem Markt präsentiert wurde, war ein neuer Pressentyp geboren, der vor allem durch seine einfache Konstruktion und den breiten Anwendungsbereich besticht. Erst als reine Werkstattprobierpresse konzipiert, fand die Synchropress auch schnell den Weg in die Serienfertigung der Stanz- und Umformbranche.

Synchropress auch für Hybridbauteile

Die Synchropress vereint verschiedene Produktionsverfahren, wie das Stanzen und Spritzgießen, und ist deshalb auch besonders für die Fertigung hybrider Bauteile aus Blech und Kunststoff prädestiniert.

Markant zeigt sich vor allem der geniale Spindelantrieb, der eigens für diese Presse entwickelt und gebaut wurde. Mit der sogenannten Torquevariante ist die Presse exzellent für das Werkzeug-Tryout sowie für die Produktion geeignet. Dabei wird das Drehmoment direkt an die Spindel weitergegeben.

Der Erfinder Hülshorst startete erst mit dem Eigenvertrieb und baute die Presse bereits in den Hallen der G. Kraft Maschinenbau GmbH in Rietberg-Mastholte. Er war dort quasi als Untermieter einquartiert. Danach wurde die Synchropress für kurze Zeit über diverse Handelshäuser vertrieben.

G. Kraft Maschinenbau hat Rechte an der Synchropress erworben

Aus organisatorischen Gründen waren diese für die Synchropress jedoch nur ein Zwischenspiel. Seit etwa einem Jahr hat nun die G. Kraft GmbH die Vertriebsrechte und die Lizenz zum Bau der Synchropress von Hülshorst erworben.

Das Unternehmen Kraft Maschinenbau ist ein bereits in sechster Generation agierendes Maschinenbauunternehmen, das vor allem in die Anlagen- und Prozessindustrie Hightech vom Feinsten liefert. Das 450 Mitarbeiter zählende Unternehmen wird jetzt die Zukunft der Synchropress bestimmen. „Nachdem alle gescheitert waren“, sagt Ferdinand Kraft, Geschäftsführer der G. Kraft Maschinenbau GmbH, „standen wir, Johannes Hülshorst und ich, uns gegenüber und fragten uns, wie es denn jetzt mit der Synchropress weitergehen sollte.“ Einig wurden sich die beiden recht schnell, weil Kraft als erfahrener Maschinenbauer vom Konzept der Synchropress überzeugt ist.

„Für mich ist es wichtig, dass wir weiterhin die Synchropress verkaufen, den Maschinen, die bei Kunden stehen, einen ordentlichen Service garantieren und die Synchropress weiterentwickeln“, sagt Kraft. Den Vertrieb macht Ronald Baiker als erfahrender Pressenexperte weiter.

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