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Schmolz + Bickenbach Zulieferer setzt auf Netzwerke

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Wie wichtig eingespielte Netzwerke in der Zulieferindustrie sind, machte die Guss-Gruppe bei Schmolz + Bickenbach anhand einer Blitzumfrage auf dem Kundentag in den Werken Krefeld und Ennepetal deutlich. Etwa 50% der Umfrageteilnehmer haben Interesse, weitere Fertigungsschritte nach dem Gießen von der Guss-Gruppe übernehmen zu lassen. Dass der Zulieferer dazu in der Lage ist, verdeutlichte er den rund 150 eingeladenen Gästen.

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Höhepunkt des Kundentages war der Abguss des Innengehäuses einer Dampfturbine. Die Herstellung erfolgte im Handformguss.Bild: Schmolz + Bickenbach
Höhepunkt des Kundentages war der Abguss des Innengehäuses einer Dampfturbine. Die Herstellung erfolgte im Handformguss.Bild: Schmolz + Bickenbach
( Archiv: Vogel Business Media )

So wurden nicht nur die verschiedenen Gießverfahren der Gruppe live demonstriert, vom Hand- und Maschinenformguss über das Feingießen bis zum Schleuderguss, sondern auch die mechanische Weiterbearbeitung der Gussteile im Maschinen-Center für Dreh- und Frästechnik, wo das Abtragen der teils extrem harten Gusshaut meist am Anfang der Zerspanprozesse steht.

Gießerei sieht Bedarf für zusätzliche Dienstleistungsangebote

Für diese zusätzliche Dienstleistung gibt es laut Matthias Pampus-Meder einen steigenden Bedarf. „Wir werden immer mehr zum Generalunternehmer für einbaufertige Teile“, stellte der Geschäftsführer der Guss-Gruppe fest. Vielleicht noch wichtiger für diese Entwicklung ist eine fertigungstechnische Beratung bei der Gussteilkonstruktion. Auch das zeigte die Umfrage: Für über 70% der auf dem Kundentag Befragten ist dieser Service ein zentrales Kriterium bei der Auftragsvergabe.

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