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Energieeffizienz

Zusammenfassung von Hydraulik und Kühlschmierung senkt Kosten und Energieverbrauch

| Autor/ Redakteur: Thomas Zellmann / Josef-Martin Kraus

Zur Druckerzeugung in Hydraulik- und Kühlschmiermittelkreisläufen ist nur ein einziges Motor-Pumpen-Aggregat erforderlich. Die Vorteile dieses Verbunds sind weniger Komponenten und Platzbedarf sowie hohe Energieeffizienz. Der Druck wird über Zylinder erzeugt, die Medien bleiben getrennt.

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Bild 1: Für die Werkzeuginnenkühlung beim Zerspanen sind Drücke bis 150 bar erforderlich. Eine Druckversorgung bis 300 bar ermöglicht ferner den Spanbruch.
Bild 1: Für die Werkzeuginnenkühlung beim Zerspanen sind Drücke bis 150 bar erforderlich. Eine Druckversorgung bis 300 bar ermöglicht ferner den Spanbruch.
( Archiv: Vogel Business Media )

In mehr als 95% der Anwendungen in der spanenden Fertigung sorgen Kühlschmierstoffe (KSS) für die Prozesssicherheit und Produktivität von Werkzeugmaschinen. Auf der einen Seite gewährleisten sie die Bearbeitungsqualität und sorgen für den Späneabtransport. Auf der anderen Seite beeinflusst die Kühlschmiertechnik die Betriebskosten von Werkzeugmaschinen erheblich. Mit intelligenten Steuerungsabläufen und optimierter Badpflege kann der dafür notwendige Aufwand reduziert werden.

Zusammengefasst Kühlschmiertechnik und Hydraulik erhöht Energieeffizienz

Darüber hinaus gehende Einsparungen lassen sich mit Innovationen erreichen, die Kühlschmiertechnik und Hydraulik zu einer Funktionsgruppe zusammenfassen. Das Ergebnis: weniger Komponenten und Platzbedarf sowie eine deutlich erhöhte Energieeffizienz. Dadurch werden bei gleicher Produktivität die Kosten erheblich gesenkt (Bild 1).

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Basis dafür sind die Komponenten und kompletten Systeme zur Kühlschmiermittelversorgung von Bosch Rexroth Interlit Systems. Mit der Übernahme des etablierten Systemhauses Interlit Joistgen in Köln erschließt der Antriebs- und Steuerungshersteller Rexroth die Kühlschmiertechnik für mechatronische Innovationen. So wurden auf der Weltmesse EMO am Stand von Rexroth Lösungen zur Reduzierung der Total Cost of Ownership präsentiert.

Unterschiedliche Aufgaben der Hoch- und Niederdruckversorgung

Kühlschmiersysteme bestehen aus dem mechanischen Spänetransport, der Filterung und den Pumpen zur Erzeugung des Kühlschmierstoffkreislaufs. Dabei erfordern die verschiedenen Maschinenkonzepte, Bearbeitungsverfahren und Werkstoffe unterschiedliche Systemlösungen.

Für Graugussspäne mit hohem Zunderanteil eignen sich andere Späneförderer als für Aluminiumspäne, die schnell Nester und Knäuel bilden. Bei den Verfahren Drehen, Bohren und Fräsen – dem sogenannten definierten Schneiden – kommen meist wässrige Kühlschmieremulsionen zum Einsatz. Bei Schleif-, Hon-, und Läppprozessen – dem sogenannten undefinierten Schneiden – wird dagegen in der Regel Öl als Kühlschmierstoff verwendet. Diese Varianz in den Medien stellt hohe Anforderungen an alle Komponenten.

Kühlschmierstoffkreislauf erfüllt mehrere Aufgaben

Der Kühlschmierstoffkreislauf hat mehrere Aufgaben zu erfüllen: Die Niederdruckversorgung bis ungefähr 20 bar übernimmt die Außenkühlung der Werkzeuge und die Spänespülung. Die Hochdruckversorgung bis 150 bar stellt die Werkzeuginnenkühlung sicher. Eine Höchstdruckversorgung bis 300 bar realisiert Spanbruchfunktionen.

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