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Ironjaw Zusatzsystem verdoppelt Schließkraft vorhandener Spritzgießmaschinen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit dem innovativen Ironjaw-System des gleichnamigen portugiesischen Start-ups kann die Schließkraft kleinerer Spritzgießmaschinen deutlich vergrößert werden, wie es heißt.

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Mit dem System Ironjaw des gleichnamigen, portugisischen Start-ups, werden die "Schließmuskeln" vorhandener Spritzgießmaschinen schlagartig kräftiger! Das spart Bares in puncto Stückkosten.
Mit dem System Ironjaw des gleichnamigen, portugisischen Start-ups, werden die "Schließmuskeln" vorhandener Spritzgießmaschinen schlagartig kräftiger! Das spart Bares in puncto Stückkosten.
(Bild: Ironjaw)

Nach Aussage von Rui Miranda, dem Business Development Manager bei Ironjaw, bedeutet die Möglichkeit, dass ein Spritzgießer auf einer 160-t-Anlage nun Teile herstellen kann, die eigentlich eine 320-t-Maschine benötigen. Diese Option zahle sich im Hinblick auf die bei der kleinere Maschine auch geringeren Stückkosten im wahrsten Sinne des Wortes aus.

Die erzielten Einsparungen hängen unter anderem von der Ausstattung der Maschine, ihren Energiekosten, ihrem Automatisierungsgrad und der Intensität der Verwendung ab. Wenn ein Verarbeiter dank Ironjaw beispielsweise 25 € pro Stunde einspart und die Maschine 400 Stunden im Monat läuft, macht er einen Gewinn von 10.000 € pro Monat und Maschine, rechnen die Experten aus Lissabon vor. Bei einer Verwendung von 600 Stunden im Monat belaufen sich die Einsparungen folglich bereits auf 15.000 € pro Monat.

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Für alle Maschinen und alle Kunststoffe einsetzbar

Je nach Einstellungsparametern lassen sich mit der Ironjaw-Technik monatlich im Durchschnitt 10.000 Euro pro Maschine einsparen, wie das Unternehmen betont. Ironjaw sei mit Spritzgießmaschinen aller Marken und Typen sowie allen Kunststoffen einschließlich recycelten Materialien kompatibel. „Der Ausgangspunkt der Kunden, die zu uns kommen, ist meist die Suche nach einer Alternative zum Kauf einer größeren Maschine nach Eintritt auf einen neuen Markt“, merkt Bruno Machet, Gründer & CEO von Ironjaw an. Recht schnell sei dann klar, dass man mit der Ironjaw-Technologie die Produktionskosten für alle Teile und alle Maschinen senken könne. Wenn man das System im gesamten Maschinenpark einsetzt, so Machet, wirkt sich das signifikant auf die höhe der Investitionen und Betriebskosten aus.

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