Automatisierung ZVEI stellt Leitfaden zum Life-Cycle-Management vor

Redakteur: Jürgen Schreier

Zum derzeit viel diskutierten Thema Life-Cycle-Management veranstaltet der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie am 9. November 2010 die eintägige Informationsveranstaltung. Basis ist ein Ende Oktober 2010 erscheinender gleichnamiger ZVEI-Leitfaden.

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Der Leitfaden zum Thema Life-Cycle-Management in der Automatisierung setzt sich mit dem Auseinanderlaufen der Lebenszyklen von Komponenten, Geräten und Systemen in Anlagen im Vergleich zum Lebenszyklus der Gesamtanlage auseinander. Zunehmende Funktionalitäten, immer mehr Elektronik und die hohe Innovationsrate bei Hard- und Software verkürzen kontinuierlich den Lebenszyklus der einzelnen Automatisierungsprodukte.

Wesentlich länger sind dagegen die Laufzeiten der gesamten Automatisierungsanlagen. Dies hat gravierende Auswirkungen auf das Life-Cycle-Management von Produkten und Systemen.

Verschiedene Strategien zum Life-Cycle-Management werden gegenübergestellt

Aufbauend auf drei Modellen werden verschiedene Strategien zum Life-Cycle-Management gegenübergestellt, deren spezifische Vor- und Nachteile diskutiert und anhand von Beispielen erläutert. Die Definition von allgemeingültigen Modellen, Begriffen, Abläufen und Strategien bietet eine grundlegende Basis für ein gemeinsames Verständnis zwischen Betreibern und Herstellern zum Thema Life-Cycle-Management.

Das Life-Cycle-Modell beschreibt die typischen Lebensphasen eines Produkts. Mit diesem allgemeingültigen Modell wird die in der Praxis existierende Unschärfe der Begriffe wie Life-Cycle, Lebenslauf und Lebenszeit und die daraus resultierenden unterschiedlichen Interpretationen bei deren Anwendung beseitigt.

Das Integrationsmodell setzt den Life-Cycle der einzelnen Komponenten in Relation zum Life-Cycle des ganzen Systems.

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