Energietechnik ZVEI will Versorgung langfristig sichern

Redakteur: Ulrike Gloger

Hannover (us) – „Die Infrastruktur zur Stromversorgung in Deutschland und Europa ist den kommenden Anforderungen, die aus den Klimaschutzzielen resultieren, mit der heutigen technologischen Konzeption nicht gewachsen.“ Mit diesem Urteil hat Dr. Joachim Schneider, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Energietechnik, die augenblickliche Lage beschrieben.

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„Ohne technologisch neue Lösungsansätze in den Stromnetzen wird der Ausbau der erneuerbaren Energien und eine Ausweitung des Stromhandels nicht möglich sein“, zeigte er den Innovationsdruck für eine nachhaltige Sicherung der Stromversorgung auf. Darüber hinaus sieht Schneider ohne diese Investitionen die Klimaschutzziele und die Wettbewerbsbelebung durch den europäischen Strom-Binnenmarkt in Frage gestellt.

„Investitionen in innovative Lösungen finden in Deutschland allerdings derzeit kaum statt“, stellte Schneider fest. Es gebe keine Planungssicherheit für die Energieversorger im Zeichen eines möglichen „Ownership Unbundling“ und damit fehlten kalkulierbare Amortisationszeiten. Die Integration von immer mehr dezentraler Erzeugerkapazität werde zu einem Paradigmenwechsel führen. Dezentrales Energiemanagement sei der Hebel zum Vermeiden von ineffizienten Last- und Erzeugerspitzen.

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