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Innovation Zwei Sieger bei Fiege Innovation Challenge

| Redakteur: Gary Huck

Bei der Fiege Innovation Challenge 2019 konnten sich gleich zwei Ideen den ersten Platz sichern: ein Konzept zur innerstädtischen Paketzustellung und eines zur flexiblen Frachtvermessung.

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Gegen 66 Teilnehmer konnten sich die glücklichen Sieger der Fiege-Innovation-Challenge durchsetzen.
Gegen 66 Teilnehmer konnten sich die glücklichen Sieger der Fiege-Innovation-Challenge durchsetzen.
(Bild: Fiege)

Sechs Finalteilnehmer durften ihre Ideen dem Publikum und der Jury vorstellen. Am Ende wurden dann gleich zwei Teams ausgezeichnet. Kerstin Kuhn, Ann-Christin Rüdebusch, Josy Sproß und Lena Tautz von der Fachhochschule Münster konnten sich ebenso wie Felix Koch vom Engineering-Team von Fiege über 5000 Euro Preisgeld freuen. „Beide Sieger haben in ihren Präsentationen gezeigt, dass sie sich mit ihren Themen und den vorhandenen Problemstellungen sehr intensiv beschäftigt haben und überzeugende Lösungen vorgestellt“, sagt Jurymitglied Christoph Mangelmans, Managing Director Omnichannel Retail bei Fiege. Die Studentinnen brachten eine Lösung zur flexiblen Frachtvermessung mit, Felix Koch präsentierte einen innovativen Ansatz für die innerstädtische Zustellung von Paketen.

„Entwicklung von Geschäftsmodell langwierig und zeitintensiv“

Jedes Team hatte zehn Minuten Zeit, die Jury und das Publikum von ihren Konzepten zu überzeugen. Danach folgte eine Fragerunde, während der die Geschäftsmodelle der Teilnehmer auf etwaige Lücken geprüft wurden. Laut Ann-Christin Rüderbusch vom Fachhochschul-Team war vor allem die Entwicklung des Geschäftsmodells ein langwieriger, zeitintensiver Prozess. Es wäre wichtig gewesen, darauf zu achten, den Kern des Projekts nicht aus den Augen zu verlieren und das Produkt für den Anfang nicht mit Features zu überlasten. Felix Koch gibt an, dass es ihm Spaß gemacht hat, sich mit einem Thema zu beschäftigen, das über den eigenen Arbeitsalltag hinausgeht. Er habe sich bereits während des Studiums mit City-Logistik auseinandergesetzt.

Auf dem dritten Platz landeten Thorsten Sbrzesny und Benjamin Wiens von Fiege, mit einer Idee zu Künstlicher Intelligenz. Ihr Konzept mit dem Namen „Emil²“ soll als selbstlernendes System für die Steuerung logistischer Prozesse eingesetzt werden. „Die Innovation Challenge ist in diesem Jahr noch größer und noch internationaler geworden als in den Vorjahren. Es freut uns, dass so viele Mitarbeiter sich mit neuen Geschäftsideen und Ansätzen zur Lösung von Problemen auseinandersetzen“, so Jens Fiege, Vorstandsvorsitzender der Fiege-Gruppe. In diesem Jahr wurden erstmals Ideen-Workshops an unterschiedlichen Fiege-Standorten abgehalten; unter anderem in Polen, der Slowakei und China.

66 Challenge-Teilnehmer

Die Jury, die die Ideen bewertete, setzte sich zusammen aus Frauke Mispagel, Geschäftsführerin bei Otto Group Digital Solutions, Alfred Messink sowie Dr. Stefan Thies, beides Vorstände von Fiege, und den Fiege-Direktoren Andreas Pott sowie Christoph Mangelman. 66 Bewerber nahmen an der Challenge teil.

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