Hannover-Messe 2016 Ministerpräsident Torsten Albig besucht Friesland Kabel

Redakteur: Stefanie Michel

Hoher Besuch am Stand von Friesland Kabel auf der Hannover-Messe, denn der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Albig und Wirtschaftsstaatsekretär Dr. Nägele besuchten den Kabelhersteller.

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MInisterpräsident Albig mit Klaus Moorlampen auf Stand von Friesland Kabel auf der Hannover-Messe 2016.
MInisterpräsident Albig mit Klaus Moorlampen auf Stand von Friesland Kabel auf der Hannover-Messe 2016.
(Bild: Friesland Kabel)

Automatisierung – mi. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig und Wirtschaftsstaatsekretär Dr. Frank Nägele informierten sich bei Friesland Kabel über die Neuheiten. Das Norderstedter Unternehmen ist exklusiver Werksvertreter des finnischen Kabelherstellers Helkama und beliefert nahezu alle Länder in Europa, Russland und Südamerika. Zum umfangreichen Produktportfolio zählen vor allem Schiffs- und Industriekabel sowie Verbindungstechnik für Windenergieanlagen.

„Ich bin beeindruckt, wie erfolgreich sie sich innerhalb von nur neun Jahren seit der Gründung ihres Unternehmens am Markt positioniert haben“, lobte der Ministerpräsident. Klaus Moorlampen, Inhaber von Friesland Kabel, nutzte die Gelegenheit, um den Gästen vor allem die flexiblen, hochbeanspruchbaren Kabel mit Polyurethan- (PUR-)Mantel vorzustellen. Sie eignen sich für die Verkabelung im Loop von Windenergieanlagen, in Kränen, an Fluggastbrücken an Airports, an den Ladeterminals in Häfen oder für den Einsatz auf Offshore- Plattformen. Kurz: überall dort, wo man mit viel Power möglichst viel bewegen muss. „Ummantelungen aus PUR sind der Mercedes der Mantelstoffe. Gummi ist dagegen schwerer und altert schneller“, erklärte Klaus Moorlampen den Unterschied.

Politiker sichern Unterstützung bei Aufträgen in Windenergie-Branche zu

Leitungen mit PUR-Mantel zeichnen sich vor allem durch ihre hohen mechanischen Eigenschaften, ihre chemische Beständigkeit und Ölbeständigkeit aus. Sie sind zudem flammwidrig und halogenfrei und eigenen sich für freie aber auch feste Verlegung. Vor allem bei extremen Bewegungszyklen und in rauen Umgebungen sind PUR-Produkte verschließfester und langlebiger.

Klaus Moorlampen äußerte gegenüber den Gästen aber Besorgnis, dass der Bau von Offshore-Plattformen und Windparks von namhaften deutschen Unternehmen immer öfter im Ausland erfolgt. „Oft wurde zwar unser Know-how abgefragt, aber einen Auftrag gab es dann doch nicht.“ Beide Politiker sicherten dem Norderstedter Unternehmer hier ihre Unterstützung zu. So bekommt Friesland Kabel demnächst die Möglichkeit sein Portfolio auch auf einem hochrangig besetzen Windenergie-Kongress auf Helgoland vorzustellen.

Friesland Kabel will in den kommenden Jahren weiter wachsen. Ganz aktuell ist das Unternehmen auf der Suche nach geeigneten Grundstücksflächen, um seine Lagerkapazitäten zu erweitern. Auch hierzu sagten die Politiker ihre Unterstützung zu und wollen ihre Verbindungen spielen lassen. Klaus Moorlampen: „Ich bin schwer beeindruckt, wie engagiert und lösungsorientiert sich Ministerpräsident Albig und Staatssekretär Dr. Nägele für die Unternehmen in Schleswig-Holstein einsetzen.“

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