Moog Kundenspezifische Antriebstechnik

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Für Moog, Böblingen, verläuft dieses Geschäftsjahr bislang sehr erfolgreich. Einen Grund dafür sieht Vertriebsleiter Jürgen Rabenseifner in der richtigen Vermarktungsstrategie des Antriebsspezialisten.

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MM: Welche Vertriebsstrategie wird bei Moog favorisiert?

Rabenseifner: Wir setzen stark auf kundenspezifische Lösungen. Die Antriebslösungen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln, machen bereits heute über die Hälfte unseres Geschäfts aus.

MM: Welche Rolle spielen dabei Dienstleistungen?

Rabenseifner: Die Nachfrage nach qualifiziertem Service steigt stetig. Wir planen daher, 2007 unsere Dienstleistungen weiter auszubauen. Überdies soll das Service-Angebot in Europa transparenter werden.

MM: Welche Vertriebsstruktur hat Moog in Deutschland?

Rabenseifner: Unser Vertrieb gliedert sich in einen Direktvertrieb mit eigenem Außendienst und in ein Netz von Vertriebspartnern für die Radialkolbenpumpe (RKP). Der Moog-Außendienst betreut zum hohen Anteil OEM-Kunden im Bereich kundenspezifischer Antriebslösungen und deckt das komplette Moog-Angebotsspektrum ab. Unsere RKP-Vertriebspartner konzentrieren sich mehr auf Endkunden.

MM: Was ist nach der Hannover-Messe an Neuheiten zu erwarten?

Rabenseifner: Unsere Produktlinie Drives and Controls in Böblingen arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Fertigstellung und Serienfreigabe einer neuen Servoregler-Baureihe. Der Produktlaunch ist für das dritte Quartal dieses Jahres geplant. Darüber hinaus werden wir elektromechanische Antriebslösungen für die Öl- und Gasindustrie – die von Moog USA bereits sehr erfolgreich im Markt eingeführt sind – zukünftig auch in Europa anbieten.

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