Gehr Kunststoffwerk Halbzeughersteller setzt auf technische Kunststoffe
Mannheim (jk) – Der Halbzeughersteller Gehr setzt immer mehr auf technische Kunststoffe. Sie sind inzwischen bei Stäben, Platten und Profilen zum Umsatzträger geworden, wie Helmut Gehr auf dem Symposium zum 75-jährigen Jubiläum des Mannheimer Familienunternehmens berichtete. Damit hat man laut dem Unternehmensinhaber ein Gegengewicht zu PVC geschaffen.
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Diese Entwicklung begann vor gut zwanzig Jahren mit der Markteinführung von Rundstäben aus PVDF. Später kamen PEEK- und HPM-Stäbe und -Platten hinzu. Einen besonderen Umsatzschub zugunsten der technischen Kunststoffe brachten schließlich Halbzeuge aus POM und Polyamid. Heute fertigt Gehr Kunststoffwerk Stäbe, Platten und Profile aus 17 unterschiedlichen Kunststoffen. Davon liegt jeder in mehreren Modifizierungen vor, deren Anzahl laut Helmut Gehr steigend ist.
Das Ergebnis: Etwa 3500 verschiedene Halbzeuge werden auf Lager gehalten, davon rund 1300 t in Deutschland und 700 t in den USA. Die Halbzeuge gehen in Nischenanwendungen, und zwar weltweit. Das wurde auf dem Symposium deutlich, zu dem etwa 200 Gehr-Kunden aus 20 Ländern kamen, unter anderem aus den USA, Australien, Südafrika und Südkorea.
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