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China Compulsory Certificate

Zertifizierung von Produkten für den chinesischen Markt

| Autor / Redakteur: Julian Busch / Claudia Otto

Bei fehlenden Zertifikaten hält der chinesische Zoll die Ware fest und es entstehen zusätzliche Kosten- und Zeitaufwendungen sowie Lieferverzögerungen.
Bei fehlenden Zertifikaten hält der chinesische Zoll die Ware fest und es entstehen zusätzliche Kosten- und Zeitaufwendungen sowie Lieferverzögerungen. (Bild: leeyiutung - Fotolia.com)

Um legal in China eingeführt und dort gehandelt werden zu können, benötigen bestimmte Maschinen und Anlagen ein China Compulsory Certificate (CCC). Diese Zertifizierung bedeutet für deutsche Hersteller immer wieder eine große Herausforderung, nicht nur aufgrund der sich ständig ändernden Richtlinien.

Der chinesische Markt ist verlockend. Die konstant positive Wirtschafts- und Investitionsentwicklung bietet attraktive Absatzpotenziale. GTAI schätzt für 2013, dass das Volumen der Bruttoanlageninvestitionen im Vergleich zum Vorjahr nominal um 20,5 % gestiegen ist.

Zudem verzeichnet die industriell geprägte chinesische Wirtschaft pro Jahr eine hohe Anzahl an Betriebsneugründungen. Allein die Zahl der zwischen Januar und Juni 2013 neu gegründeten Firmen, in die ausländisches Kapital investiert wurde, liegt laut chinesischem Handelsministerium bei über 10.500.

Geltende Einfuhrregelungen werden von Herstellern oft vernachlässigt

Die neuen Produktionsunternehmen müssen eingerichtet und mit dem nötigen Equipment ausgestattet werden. Gleichzeitig werden Staatsbetriebe privatisiert und ihr technischer Stand, der sich zum Teil noch auf dem Niveau der achtziger Jahre befindet, aufgerüstet. Wie viele Fälle schon belegt haben: Die Chinesen schrecken nicht mal davor zurück, das gesamte Inventar eines Betriebes in die Volksrepublik zu verschiffen.

So positiv diese Aussichten auch sind – was Anlagenentwickler und Maschinenbauer oft vernachlässigen, ist die Auseinandersetzung mit den in China für ihre Produkte geltenden Einfuhrregelungen und Zertifizierungspflichten. Die Waren werden dann von den chinesischen Zollbeamten mit Verweis auf fehlende Zertifikate festgehalten und es entstehen zusätzliche Kosten- und Zeitaufwendungen sowie Lieferverzögerungen.

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