Augsburg Innovationspark 1. Augsburger Technologietransfer-Kongress zeigt Ressourceneffizienz in allen Facetten
Der Wirtschaftsraum Augsburg A3 entwickelt sich zu einem Zentrum für Ressourceneffizienz von europäischem Rang. Kulminationspunkt dieser Entwicklung ist der Augsburg Innovationspark. Der 1. Augsburger Technologietransfer- Kongress im März griff diese Entwicklung anhand erfolgreicher Kooperationsprojekte mit Firmen aus der Industrie und dem Mittelstand auf.
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Beim 1. Augsburger Technologietransfer-Kongress präsentierten Vertreter aus Forschung und Wirtschaft, was der Wirtschaftsraum Augsburg A3 alles zu bieten hat. Ganz gleich ob Optimierung im Antriebsstrang, Material- und Schadensanalysen oder Energieeffizienz in der Produktion, Leichtbau oder Innovationscoaching – der Wirtschaftsraum zeigte den über 200 Kongressteilnehmern Ressourceneffizienz in allen Facetten, für viele Forscher der Schlüssel für den künftigen Erfolg von Produktionsunternehmen, getrieben durch die Herausforderungen etwa von Rohstoff- und Energieknappheit.
Ressourceneffizienz in 16 Workshops beleuchtet
In 16 Workshops konnten die Tagungsgäste nach Angaben der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH erleben, wie Wissenschaft und Wirtschaft im Wirtschaftraum Augsburg A3 ihr Know-how bündeln und gemeinsam Lösungen finden. Dies beispielsweise im Workshop zum Thema„Technologietransfer durch Kompetenznetzwerke am Beispiel des Forschungsverbunds Forcim3a: CFK/Metall-Mischbauweisen im Maschinen- und Anlagenbau“ des AMU Anwenderzentrums der Universität Augsburg, Carbon Composites e.V. und der Industrie- und Handelskammer Schwaben. Oder auch zum Thema „Produktion in Zeiten des demographischem Wandels - altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung und Montageorganisation“ des IWB-Anwenderzentrum Augsburg zusammen mit der BMW Group.
Die Initiatoren des Kongresses, das TEA-Netzwerk der Transfer Einrichtungen Augsburg, angesiedelt bei der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, zeigte sich hochzufrieden und hofft nun umso mehr auf eine Fortsetzung des Förderprojektes durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Global Player sind Leuchttürme der Region
Eine der Stärken des Wirtschaftsraum Augsburg A³ ist laut Regio Augsburg Wirtschaft GmbH die breit aufgestellte, produktionsorientierte Wirtschaft mit den Schwerpunkten Mechatronik & Automation, Faserverbundtechnologie, Umwelttechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Luft- und Raumfahrt. Global Player wie SGL Carbon, Kuka, Premium Aerotec, MT Aerospace, Eurocopter, Fujitsu, MAN Diesel & Turbo seien Leuchttürme für die Region. In den letzten Jahren wurde diese Infrastruktur noch ergänzt um Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, die sich insbesondere mit Leichtbauproduktionstechnikin den Bereichen Maschinenbau, Automotive und Luft- und Raumfahrt auseinandersetzen. Durch die räumliche Integration und durch fachliche Kooperationen sollen Innovationen effizient vorangetrieben werden. Der beste Beleg hierfür sei der Augsburg Innovationspark.
Bei dem Zukunftsprojekt werden auf 70 ha – auf der Basis der beschriebenen Kompetenzen und des wissenschaftlichen Know-hows – Forschung und Entwicklung betrieben; angetrieben unter anderem von Fraunhofer-Instituten, DLR, Universität und Hochschule Augsburg sowie dem neuen Technologiezentrum
Augsburg. Das neue europäische Zentrum für Ressourceneffizienz wird gemeinsam von der Stadt Augsburg und den Partnern Industrie- und Handelskammer Schwaben, Handwerkskammer für Schwaben, Carbon Composites e. V. sowie den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg entwickelt. Es soll einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung des Produktionsstandortes Wirtschaftsraum Augsburg A³ und Schwaben über die nächsten Jahrzehnte liefern, indem von dort wichtige Impulse für die Herausforderungen der Zukunft ausgehen, wie der effiziente Umgang mit Materialien, Energie, aber auch mit der Ressource Mensch.
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