Mit der Kombination aus Innovation und Nachhaltigkeit wurde Phoenix Contact vor über 100 Jahren schlagartig berühmt. Auch heute gestaltet das Unternehmen mit seinem offenen Automatisierungs-Ökosystem PLCnext Technology und der Verwirklichung der All-Electric-Society die nachhaltige Zukunft mit.
Nicht nur für nachhaltige, sondern auch für sichere Automatisierung: Die SPS namens PLCnext Control, die Teil des offenen Ökosystems PLCnext Technology ist, hat für die hohen SL2-Sicherheitsstandards eine TÜV-Zertifizierung erhalten.
(Bild: Phoenix Contact)
Bereits kurz nach ihrer Firmierung im Jahr 1923 sorgte die Phönix Elektro- und Industrie-Bedarfsgesellschaft mit einer bahnbrechenden Neuerung für Furore: Anstelle der bis dato gängigen 10-poligen Keramikblöcke erfand Firmengründer Hugo Knümann die modulare Reihenklemme, über die beliebig viele Schaltblöcke auf Tragschienen angeordnet werden konnten. Dies sorgte nicht nur für flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten elektrischer Anlagen, sondern sparte auch reichlich Material. Somit war die Kombination aus Innovation und Nachhaltigkeit als Geschäftsstrategie geboren.
Die Geburtsstunde offener Ökosysteme
Als das inzwischen zu Phoenix Contact umfirmierte Unternehmen auf der Hannover Messe 1987 das Feldbussystem INTERBUS präsentierte, gelang ihm damit gleich in zweierlei Hinsicht eine kleine Revolution. Zum einen schuf das Feldbussystem die Grundlage für industrielle Vernetzung via serieller Datenübertragung. Zum anderen ermöglichte die systemübergreifende Offenheit die Integration von Komponenten über Herstellergrenzen und Industriestandards hinweg. Wenn man so will, die Geburtsstunde offener Ökosysteme, in denen Mitanbieter nicht länger als Konkurrenten, sondern als Partner angesehen werden.
Die Idee von offenen Steuerungssystemen und einem partnerschaftlichen Miteinander hob Phoenix Contact mit seiner PLCnext Technology auf das nächste Level und läutete damit eine neue Ära der Automatisierung ein. Das Ökosystem PLCnext Technology besteht aus Hardware, modularer Engineering-Software, einer globalen Community und einem digitalen Software-Marktplatz. „Ein großer Vorteil unserer offenen Systeme ist die Tatsache, dass sich unsere Steuerungen neben allen anderen gängigen Programmiersprachen auch in Hochsprachen programmieren lassen. Das schafft mehr Flexibilität, um Strukturen schneller auf die immer agileren Märkte anzupassen“, so Benjamin Homuth, Head of PLCnext Technology bei Phoenix Contact. „Die objekt-orientierte Programmiersprache Python ist beispielsweise prädestiniert für den Einsatz in den Bereichen Machine Learning, Künstliche Intelligenz und Datenanalyse.“
Zitat
(Bild: Phoenix Contact)
„Ein großer Vorteil unserer offenen Systeme ist die Tatsache, dass sich unsere Steuerungen neben allen anderen gängigen Programmiersprachen auch in Hochsprachen programmieren lassen. Das schafft mehr Flexibilität, um Strukturen schneller auf die immer agileren Märkte anzupassen."
Benjamin Homuth, Head of PLCnext Technology, Phoenix Contact
In den Solarparks des Unternehmens ASG Engineering kommt das offene Ökosystem PLCnext Technology von Phoenix Contact zum Einsatz.
(Bild: Phoenix Contact)
Ein gelungenes Beispiel für die Verwirklichung komplexer Anlagen, welche unterschiedliche Systeme miteinander vereinen, ist der Einsatz von PLCnext Technology in den Solarparks des Unternehmens ASG Engineering. In enger Kooperation mit einer externen Software-Development Firma konnte hier eine passgenaue Lösung geschaffen werden, die nicht nur zukunftsweisend, sondern auch überaus nachhaltig ist. In Sachen erneuerbare Energien agiert Phoenix Contact als Vorreiter: Erst vor Kurzem ging im niederländischen Staphorst eine Anlage eines weltweit agierenden Windenergie-Unternehmens ans Netz, deren Steuerung komplett auf eigens entwickelten Komponenten und Technologien der PLCnext Technology basiert. Denn auch in diesem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld ist das global agierende Familienunternehmen der Zeit weit voraus.
Brownfield-Anlagen modernisieren
Ein wesentlicher Teil des Prinzips der Nachhaltigkeit ist die möglichst lange Nutzung bereits existierender Anlagen. Das Stichwort hier lautet Brownfield-Applikationen. Gemeint sind die Digitalisierung und damit einhergehende Modernisierung bestehender Automatisierungsstrukturen. Von der Einbeziehung analoger Komponenten in digitale Strukturen über den Einsatz von Edge Computing zur Effizienzsteigerung bis hin zur Einführung moderner Sicherheitssysteme, Phoenix Contact bietet individuelle Lösungen und zukunftsorientierte Konzepte für die nachhaltige Nutzung bestehender Anlagen.
Auf Nummer Sicher in die Zukunft – Cyber Security als Kernkompetenz
Selbstverständlich darf im Hinblick auf zukunftsgewandte Automatisierungskonzepte das Thema Cyber Security nicht ausgespart werden. Nicht erst seit der gesetzlichen Verschärfung der Haftungsfrage im Zuge der Gewährleistung von Security Richtlinien in Produktionsprozessen gilt Phoenix Contact als Pionier in Sachen präventiver Security Maßnahmen. Diese präemptive Herangehensweise beim Thema Cyber Security unterstreicht das holistische Device und Update Management von PLCnext Technology, welches sämtliche Sicherheitsaspekte komplexer Industrieanlagen herstellerunabhängig überwacht und auf dem neuesten Stand hält.
„Dank unseres vollumfänglichen Portfolios aus innovativen Technologien, maßgeschneiderten Produkten und projektbegleitender Beratung bieten wir zukunftssichere 360°-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für alle Bereiche industrieller Cyber Security“, so Boris Waldeck, Experte für Cyber Security bei Phoenix Contact. Dies unterstreicht auch die Tatsache, dass PLCnext Control als erste Steuerungselemente überhaupt für ihre hohen SL2 Sicherheitsstandards eine TÜV-Zertifizierung erhalten haben.
Wegbereiter hin zur All Electric Society
Der All-Electric-Society-Park in Blomberg: Hier können Besucher ab dem 1. September 2023 live erleben, wie Energie gewonnen, gespeichert, verteilt und der Energieverbrauch optimiert wird.
(Bild: Phoenix Contact)
Die Kombination aus Nachhaltigkeit und Innovation in Reinform findet sich indes in einem weitreichenden Zukunftsprojekt wieder, für das Phoenix Contact gerade die Weichen stellt. Die Rede ist von der All Electric Society, der Vision einer Welt, in der erneuerbare Energien bezahlbar und in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Dazu zählt nicht nur die Erzeugung regenerativer Energie oder die Senkung des Energieverbrauchs, sondern insbesondere die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung von Ressourcen zur optimalen bedarfsgerechten Verteilung der gewonnenen Energie.
Bezahlbare Energie aus erneuerbaren Ressourcen
Phoenix Contact versteht sich als einer der Architekten der All Electric Society. Mit seinem umfangreichen Repertoire aus zukunftsorientierten Produkten und richtungsweisenden Lösungen ist das Unternehmen zugleich Wegbereiter und Wegbegleiter für die globale Gesellschaft von Morgen. PLCnext Technology fungiert dabei quasi als Betriebssystem. Dank seiner offenen Herangehensweise sowohl in Bezug auf digitale Standards als auch auf grenzenlos kooperative Zusammenarbeit, eignet es sich dafür ideal. Wie diese All Electric Society wohlmöglich einmal aussehen wird, können Interessierte ab September 2023 im AES Park auf dem Firmengelände von Phoenix Contact in Blomberg live erleben.
Und so schließt sich der Kreis, in dessen Mittelpunkt die Leidenschaft für Technologie und Innovation stand und steht, von der Revolution der Schaltkreisblöcke vor hundert Jahren zur Mitgestaltung der Energiewende im Hier und Jetzt.
Unternehmensgeschichte
Hugo Knümann legte 1923 den Grundstein für Phoenix Contact.
(Bild: Phoenix Contact)
Im Jahr 1923 kehrt der Kaufmann Hugo Knümann in seine Heimatstadt Essen zurück und gründet die Phönix Elektro- und Industrie-Bedarfsgesellschaft. Gegenstand des Unternehmens ist der „Handel mit elektrotechnischen und Industrieerzeugnissen“. Das spätere global agierende Familienunternehmen ist geboren. Den Zeitstrahl und viele Fakten zur spannenden, hundertjährigen Unternehmensgeschichte von Phoenix Contact finden Interessierte hier.
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