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Weiss entwickelte schon in der Angebotsphase ein Produktionskonzept, das diese Besonderheit berücksichtigte. Der Prozess beginnt nicht nur mit dem Kunststoffgranulat, sondern auch mit der Antenne, einem filigranen Stanz-Biege-Teil. Diese wird automatisch vereinzelt und einem Roboter zugeführt. Er nimmt das Stanzteil auf und legt es in einem 2K-Werkzeug ab, das mit einer Dreh-Wende-Vorrichtung ausgestattet ist. Die 2K-Spritzgießanlage umspritzt das Stanz-Biege-Teil zunächst mit einem PBT, aus dem das eigentliche Sensorgehäuse besteht, und im zweiten Prozessschritt mit einem weichen TPE, das die Montageöffnungen schließt und eine Dichtung formt.
Mit dem Freeformer in den 3D-Druck einsteigen
Hart-Weich-Verbindungen ganz ohne Werkzeug: Das ermöglicht der Freeformer. Mit dieser Maschine, die für Arburg den Einstieg in die Welt des 3D-Drucks darstellt, lassen sich auf Basis von 3D-CAD-Daten voll funktionsfähige Kunststoffteile ohne Werkzeug additiv aus Standardgranulat fertigen. Das Granulat wird ähnlich wie beim Spritzgießen zunächst in einem Plastifizierzylinder aufgeschmolzen. Über die Düse der starren Austragseinheit werden die Kunststofftropfen mittels hochfrequenter Piezotechnik im vorgegebenen Takt schichtweise auf den beweglichen Bauteilträger aufgetragen. Eine zweite Austragseinheit lässt sich für eine zusätzliche Komponente nutzen, um beispielsweise ein Bauteil als Hart-Weich-Verbindung zu erzeugen. MM
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