Gedruckte Hochpräzision 3D-Druck verbessert Systeme für die Mikrofluidik

Quelle: Uni Heidelberg 1 min Lesedauer

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Die Core Facility Microfluidics an der Universität Heidelberg setzt die 3D- Drucktechnik der Projektionsmikro-Stereolithografie („PµSL“) von Boston Micro Fabrication (BMF) erfolgreich ein.

Hier blickt man auf sogenannte UH-100-Meshes. Das Bauteil wurde mit einem BMF-Drucker an der Universität Heidelberg hergestellt. Der Drucker, für den man sich entschieden hat, war der einzige, der die Anforderungen erfüllen konnte. Hier ein paar Worte aus Heidelberg ...(Bild:  BMF)
Hier blickt man auf sogenannte UH-100-Meshes. Das Bauteil wurde mit einem BMF-Drucker an der Universität Heidelberg hergestellt. Der Drucker, für den man sich entschieden hat, war der einzige, der die Anforderungen erfüllen konnte. Hier ein paar Worte aus Heidelberg ...
(Bild: BMF)

Mit Mikrobauteilen wie kleinsten Titerplatten, verschiedenen mikrofluidischen Geräten und „Organs on a Chip“ werden anspruchsvolle Forschungsprojekte unterstützt, wie Forscher von der Universität Heidelberg erklären. Dort entstand 2022 das Institute for Molecular Systems Engineering and Advanced Materials („IMSEAM“), das neue Materialien, Methoden und Technik aus synthetischen und natürlichen Bausteinen auf molekularer Ebene entwickelt. Dort hat sich die Microfluidics Core Facility („µFlu CF“) zum Ziel gesetzt, alle interessierten Forschungsgruppen mit Beiträgen zum Projektdesign, zur Herstellung von mikrofluidischen Chips und zu Experimenten in Biosicherheitslaboren zu unterstützen. Ab Mai 2022 wurden dann Instrumente für die Herstellung und Analyse mikrofluidischer Chips beschafft, wozu auch ein Mikro-3D-Drucker gehört.

Ein Drucker von BMF konnte die Wünsche erfüllen

Nach einer ausführlichen Marktrecherche wurde ein typisches Design ausgewählt und mehreren Anbietern zugesandt. Die Herausforderung bestand nämlich darin, enge Kanäle mit möglichst glatten Wänden drucken zu können, damit später keine Turbulenzen auftreten, wie es weiter heißt. Wie sich herausstellte, konnte nur BMF das Musterteil perfekt anfertigen. Dazu hat das Unternehmen die entwickelten Projektionsmikro- Stereolithografie entwickelt, mit der man die richtige Auflösung und Präzision für die Mikrofertigung erreicht. Die Heidelberger haben sich daraufhin für den 3D-Drucker Microarch S140 von BMF entschieden, ein Desktop Modell mit einer Auflösungsvermögen von 10 Mikrometern, wie man betont. Seit September 2023 arbeitet der Microarch S140 nun rund um die Uhr – unterbrochen nur von einer Weihnachtspause. Außer Harz würden die Experten in Zukunft aber auch gerne elastische Materialien additiv verarbeiten – etwa für eine synthetische Lunge als „Organ on a Chip“, wie es abschließend heißt.

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