Mehr 5G 5G-Industry Campus Europe mit Cloud RAN erweitert

Quelle: Fraunhofer IPT 3 min Lesedauer

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Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, die RWTH Aachen und die Ericsson GmbH haben den 5G-Industry Campus Europe in Aachen mit einer Cloud-RAN-Infrastruktur erfolgreich erweitert ...

In Aachen wird jetzt der 5G-Industry Campus Europe im Rahmen eines Forschungsprojekts mit der Cloud-RAN-Technik von Ericsson erweitert, wie das Fraunhofer IPT berichtet. Was das bringen wird, erläutern die Projektpartner hier.(Bild:  B. Zoneford)
In Aachen wird jetzt der 5G-Industry Campus Europe im Rahmen eines Forschungsprojekts mit der Cloud-RAN-Technik von Ericsson erweitert, wie das Fraunhofer IPT berichtet. Was das bringen wird, erläutern die Projektpartner hier.
(Bild: B. Zoneford)

Das RAN sei ein wichtiger Bestandteil von Mobilfunknetzen und erlaube die drahtlose Kommunikation zwischen Mobilgeräten und dem Kernnetzwerk des Mobilfunkanbieters. Bisher erfordert der Betrieb eines eigenen 5G-Netzes separate Server für die Datenverarbeitung des RAN. Cloud RAN bietet hier nun eine Alternative durch den Einsatz von Standardservern, auf denen eine virtualisierten RAN-Anwendung sowie industrielle Anwendungen gemeinsam betrieben werden können, wie die Projektpartner erklären.

Ressourcenschonende 5G-Infrastruktur

Die Cloud-RAN-Technologie ermöglicht also den Betrieb des gesamten RAN für das 5G-System auf bestehenden lokalen Cloud-Systemen, ohne dass separate Server für den RAN-Betrieb bereitgestellt werden müssen. Dafür wird die RAN-Software von der Hardware entkoppelt, heißt es weiter. Die Virtualisierung des RAN ermöglicht dann die Nutzung herstellerunabhängiger Hardware und unterstützt gleichzeitig den Betrieb industrieller Anwendungen – beispielsweise zur Verarbeitung von Sensordaten, Spracherkennung, Bildverarbeitung oder für die Steuerung von Robotern auf dem gleichen System. Der parallele und bedarfsgerechte Betrieb der Anwendungen reduziere den Ressourcenbedarf und erleichtere Unternehmen den Aufbau einer individuell an ihre speziellen Bedürfnisse angepassten 5G-Infrastruktur.

So hat man sich das Funktionsprinzip vorzustellen, wenn der 5G-Industry Campus Europe in Aachen mit der Cloud-RAN-Technik von Ericsson interagiert.(Bild:  Fraunhofer IPT)
So hat man sich das Funktionsprinzip vorzustellen, wenn der 5G-Industry Campus Europe in Aachen mit der Cloud-RAN-Technik von Ericsson interagiert.
(Bild: Fraunhofer IPT)

Das kann die Cloud-RAN-Technik ...

Die Implementierung der Cloud-RAN-Technologie am 5G-Industry Campus Europe dient als Forschungsplattform für zukünftige 5G-Anwendungen für die Industrie. Durch die Flexibilität und Skalierbarkeit des Cloud RAN-Testbeds erhalte man die Möglichkeit, individuelle Netzwerke entsprechend der eigenen Anforderungen zu evaluieren und zu implementieren. Das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geförderte Forschungsprojekt „CLOUD56“ hat nun das Ziel, die Cloud-RAN-Technologie industriell einsatzfähig zu machen. Dazu erforschen und validieren die Partner anhand von vier konkreter Anwendungsszenarien aus der Industrie den Einsatz von Cloud RAN am 5G-Industry Campus Europe. Durch die Entwicklung einer Sensor-to-Cloud-Pipeline für die Prozessüberwachung im Fräsen, die Virtualisierung der Steuerung und Objekterkennung für die mobile Robotik in der frei verketteten Montage sowie die cloudbasierte, robotergestützte Vorfertigung in der Bauproduktion. Darüber hinaus werden im Bereich der Gesundheitsversorgung virtualisierte Assistenzfunktionen für medizinische Anwendungen im Operationssaal und in der Klinik untersucht.

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