Studie von Opengear 84 Prozent der Unternehmen melden mehr Netzwerkausfälle

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Netzwerkausfälle nehmen massiv zu und bringen Unternehmen weltweit Millionenverluste ein. Laut einer Studie von Opengear sehen IT-Teams vor allem Konfigurationsfehler, veraltete Hardware und Cyberangriffe als Ursachen – während Investitionen in Resilienz, KI und Out-of-Band-Management steigen.

Patrick Quirk, President and General Manager bei Opengear, sieht in der massiven Anzahl der Netzwerkausfälle eine alarmierende Entwicklung.(Bild:  Opengear)
Patrick Quirk, President and General Manager bei Opengear, sieht in der massiven Anzahl der Netzwerkausfälle eine alarmierende Entwicklung.
(Bild: Opengear)

Die Zahl der Netzwerkausfälle steigt deutlich: 84 Prozent der Unternehmen berichten laut einer Studie von Opengear von einer Zunahme der Downtimes in den vergangenen zwei Jahren. In jedem vierten Unternehmen erhöhte sich die Häufigkeit um mehr als 35 Prozent. Die Folgen seien gravierend – mehr als ein Drittel der Befragten verzeichnete allein im letzten Jahr Verluste zwischen einer und fünf Millionen Euro.

Als Hauptursachen nannten CIOs, CSOs und Netzwerkingenieure in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Australien vor allem Konfigurationsfehler sowie Hardware-Ausfälle bei Servern. Steigende Komplexität in den Infrastrukturen erschwert das Management, während veraltete Geräte die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöhen. Hinzu kommt die Gefahr durch Cyberattacken: Netzwerke bilden in vielen Organisationen die größte Angriffsfläche für Hacker.

Um die Stabilität zu erhöhen, investieren Unternehmen verstärkt in Netzwerk-Resilienz. Ein Drittel setzt bereits Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zur Unterstützung des Betriebs ein. Ebenso viele planen, die Ausgaben für Out-of-Band-Managementlösungen in den kommenden fünf Jahren deutlich zu erhöhen.

„Unternehmen überdenken ihre Strategien, um Resilienz in jede Ebene ihrer Netzwerk-Workflows zu implementieren“, erklärt Patrick Quirk, President and General Manager bei Opengear. Neben dem Einsatz von KI und Remote-Management sieht er vor allem eine Entwicklung hin zur Dezentralisierung: Workloads sollen näher an den Orten laufen, an denen Daten entstehen. Dieser Schritt reduziere die Gefahr eines einzelnen Ausfallpunkts, erhöhe aber auch die Anforderungen an das Management.

Rund 28 Prozent der Unternehmen erwarten zudem, dass der Übergang zu Edge Computing und verteilten Netzwerken das Management ihrer Rechenzentren in den nächsten fünf Jahren stark beeinflussen wird. Zwar verspreche Edge Computing Vorteile bei Geschwindigkeit, Sicherheit und Effizienz, so Quirk, doch erhöhe es zugleich die Komplexität. Gefragt sei deshalb ein belastbares IT-Fundament, kombiniert mit sicherem Remote-Management, das jederzeit Zugriff auf kritische Systeme gewährleistet.

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