Robot-Logistik ABB Robotics hat Vision- und KI-gestützte Robotik für das Handling

Quelle: ABB 3 min Lesedauer

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ABB zeigt in Halle 6 zur Logimat 2024 die neueste Generation von KI-gestützten Robotiksystemen.

Die ABB Division Robotics stellt in Halle 6 zur Logimat 2024 die Kombination aus smartem AMR namens Flexley Tug T702 (rechts unten) und Depalettierroboter vor. Was das Duo kann, erfahren Sie hier im Bericht – und noch mehr zum ABB-Messeauftritt.(Bild:  J. Vermeulen / ABB)
Die ABB Division Robotics stellt in Halle 6 zur Logimat 2024 die Kombination aus smartem AMR namens Flexley Tug T702 (rechts unten) und Depalettierroboter vor. Was das Duo kann, erfahren Sie hier im Bericht – und noch mehr zum ABB-Messeauftritt.
(Bild: J. Vermeulen / ABB)

Im Rahmen ihrer Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) – einschließlich der jüngsten Übernahme des KI-Navigationsspezialisten Sevensense – nutzt ABB diese modernen Möglichkeiten zur Entwicklung von Robotiksystemen, die neue Möglichkeiten für eine schnellere, „intelligentere“ und flexiblere Logistikautomatisierung eröffnen werden, wie es zum Logimat-Auftritt in diesem Jahr heißt. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Robotersystemen, die es Unternehmen ermöglichen, die Herausforderungen rund um die Automatisierung von unstrukturierten Aufgaben in der Logistik zu bewältigen. Der ABB-Stand spiegle diese Investitionen in die Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten und der Performance der Roboter wider. Er zeige auch, welche Möglichkeiten sich dadurch für Systemintegratoren, Linienbauer und Endnutzer ergeben würden – insbesondere, wenn es darum gehe, skalierbare, anpassungsfähige und integrierte Roboter für Logistikanforderungen umzusetzen.

KI-gestützter AMR mit Depalettierroboter kombiniert

Auf der Logimat in Stuttgart zeigt ABB deshalb verschiedene Beispiele davon. Darunter den autonomen mobilen Roboter (AMR) Flexley Tug T702. Wie betont wird, den ersten einer Reihe von mobilen ABB-Robotern mit Visual-SLAM-Navigation (Visual Simultaneous Localization and Mapping). Der AMR nutzt KI-gestützte 3D-Bildverarbeitung zur Positionierung und Kartierung. Er sei so in der Lage, smarte Navigationsentscheidungen auf der Grundlage seiner Umgebung zu treffen. Flexley Tug ist dabei in einer Live-Demonstration in einer Depalettierzelle in Kombination mit dem ABB-Robotic-Depalletizer zu erleben. Die Zelle zeigt beispielhaft, wie sich die Technik aus dem ABB-Portfolio zu schnellen, flexiblen und skalierbaren Systemen für komplexe Depalettieraufgaben kombinieren lässt. Aufgrund fortschrittlicher Vision-Technik und Algorithmen für maschinelles Lernen (ML), die verschiedene Arten von Kisten und Palettenkonfigurationen erkennen können, ist der Robotic Depalletizer in der Lage, Paletten von bis zu 2,8 Metern Höhe mit einer Geschwindigkeit von maximal 750 Zyklen pro Stunde zu handeln.

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Softwaretools optimieren die Welt der robotergestützten Logistik

In der sogenannten „Digital Corner“ zeigt ABB außerdem das Angebot an Softwaretools, die dabei helfen, die Zeit, den Aufwand und die Komplexität bei der Programmierung und Bedienung von Robotern zu minimieren, wie es weiter heißt. Zu den in Stuttgart präsentierten digitalen Tools gehören etwa die Programmier- und Simulationssoftware ABB-Robotstudio und der ABB Application Controller, ein PC-basiertes Software-Framework, das eine flexible Konfiguration kundenspezifischer Anwendungen mit minimalem Programmieraufwand erlaubt. Auch wird das neue ABB-Programmierungstool AMR Studio erstmalig zu sehen sein. Es erlaubt ein einfaches Erstellen und Bearbeiten von Wegen und Aufgaben für AMR ohne jegliche Programmierkenntnisse. So könnten die sonst üblichen Inbetriebnahmekosten um bis zu 20 Prozent reduziert werden.

All diese Produkte helfen beim Palettieren und Depalettieren, Kommissionieren, Einlagern sowie beim Sortieren und Versenden von Päckchen und Paketen, wie ABB aufzählt.

Mehr Antworten auf die Herausforderung der Logistikzukunft

Veränderte globale Verbrauchertrends, verstärktes Near- und Reshoring zur Lokalisierung von Lieferketten und ein zunehmender Fachkräftemangel sind alles Faktoren, die dazu beitragen, dass dem weltweiten Markt für Logistikautomatisierung bis zum Jahr 2029 ein Wachstum von 9,9 Prozent prognostiziert wird, sind die Entscheider von ABB überzeugt. Das sind genug Gründe, um darin zu investieren, um bei der Transformation der Abläufe bei den Anwendern durch robotergestützte Automatisierung zu unterstützen. Indem ABB diese Möglichkeiten an die Herausforderungen unstrukturierter Aufgaben wie Kommissionieren, Depalettieren und Intralogistik zuschneidet, können Logistikprozesse auf eine Art und Weise automatisiert werden, die bisher nicht möglich war, wie der Logimat-Aussteller betont.

Das Potenzial KI-gestützter Robotiksysteme zur Transformation der Logistikautomatisierung ist deshalb auch das Thema eines Vortrags von Julian Bröcheler, Global Portfolio Manager Consumer Industries bei ABB Robotics, und Marcin Dymczyk, Chief Product Officer bei Sevensense. In ihrem Vortrag (Donnerstag, 21. März um 13.30 Uhr im Forum Süd, Halle 8), erläutern die beiden, wie KI-gestützte Roboter neue Möglichkeiten zur Maximierung der Flexibilität in Logistikanwendungen eröffnen. Ebenfalls in Stuttgart vertreten ist Sevensense. Das kürzlich von ABB übernommene, führende Unternehmen auf dem Gebiet der KI-Navigation. Es präsentiert seine kollaborative Navigationstechnik für autonome mobile Roboter.

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