Schweißen

Abgestopfte Schweißmuttern – ein Fall für scharfe Rechner

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Nach dem Beschichten wird der Stopfen mit Hilfe eines Dorns einfach aus der Schweißmutter ausgestoßen. Da die Stopfen nicht mehrfach verwendet werden, kann dies auch erst im Rahmen der Kundenmontage erfolgen. So kann der Gewindeschutz bei Lieferungen nach Übersee oder an offene Baustellen – wie im Anlagenbau – noch einen zusätzlichen Kundennutzen erbringen.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Manuelles Abstopfen vor der Beschichtung nicht erforderlich, separater Arbeitsgang abstopfen entfällt.
  • Abdeckung an schwer zugänglichen Stellen problemlos möglich.
  • Einfaches Ausstoßen der Abdeckung nach der Beschichtung, bei geringstem Zeitaufwand.
  • Keine Gratbildung am Gewinde.
  • Gewinde lehrenhaltig.
  • Keine Bevorratung von verschiedenen Abdeckstopfen erforderlich.
  • Aufwendiges sortieren der verschiedenen Stopfen nach dem entstopfen entfällt.
  • Keine Beschichtungsrückstände im Gewinde durch gebrauchte Stopfen.
  • Anwendung bei allen Gewinde-Durchmessern möglich.
  • Auch bei Schweißmuttern die mit einem Schweißpunkt gesichert werden verwendbar.
  • Stopfen brauchen erst bei der Montage entfernt werden und schützen das Gewinde.
  • 100% Prozesssicherheit, alle Schweißmuttern sind farbfrei.

Abgestopten auf Einpressmuttern, Käfigmuttern und Muttern nach Zeichnung übertragen

Ein Vorher-/Nachher-Vergleich zeigt deutlich, dass sich die Kosten des Prozesses signifikant verbessern, ohne dass die erhöhte Qualitätssicherheit und die Einsparung der Nacharbeit in die Bewertung einfließen.

Nachdem die abgestopfte Schweißmutter nunmehr seit fast einem Jahr in Gebrauch ist und sich bewährt hat, wurde diese Lösung auch auf Einpressmuttern, Käfigmuttern und Muttern nach Zeichnung, auch aus Edelstahl, Kupfer, Messing sowie Titan erfolgreich ausgeweitet. Auch werden zur Zeit sowohl Stopfen für besondere Applikationen, als auch aus besonderem Material zum abdecken von Außengewinden entwickelt.

(ID:323898)