Ausgefochten! Ford-Belegschaft nickt harten Sparkurs ab

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Gestern war der Tag der Abstimmungen in Sachen schmerzhafter Maßnahmen, mit denen sich Thyssenkrupp Steel und auch Ford über Wasser halten wollen ...

D-Day bei Ford!(Bild:  Ford)
D-Day bei Ford!
(Bild: Ford)

Nachdem sich die IG Metall und das Management im Juli auf einen Kompromiss zu Sparmaßnahmen, Abfindungspaketen und anderen finanziellen Schutzmaßnahmen geeinigt hatten, ließ die Gewerkschaft in dieser Woche über 10.000 Gewerkschaftsmitglieder der Ford-Werke abstimmen. Gestern Morgen begann die Auszählung. Die Belegschaft der Kölner Ford-Werke hat, wie die Zählung ergeben hat, den Weg für einen harten Sparkurs samt Personalabbau freigemacht. Eine Urabstimmung ergab eine Zustimmung von 93,5 Prozent für einen Kompromiss, auf den sich die IG Metall und die Geschäftsführung im Juli verständigt hatten.

Ford baut die Stellen wie geplant ab

Bis Ende 2027 werden 2.900 Stellen abgebaut – wie geplant, also etwa jede vierte. Zuletzt waren es 11.500. Die Beschäftigten, die freiwillig gehen, bekommen recht hohe Abfindungen. Sollte ihr Arbeitsplatz verlagert werden, weil der Bereich abgegeben und von einem anderen Unternehmen fortgeführt wird, sollen sie nicht schlechter wegkommen, heißt es. Außerdem gibt es die Möglichkeit zur Altersteilzeit und finanzielle Sicherheiten des US-Mutterkonzerns, die auch Rentnern zugutekommen. Auf betriebsbedingte Kündigungen wird vorerst zwar verzichtet – im äußersten Falle sind sie aber möglich. Die IG Metall reagierte erleichtert auf die deutliche Zustimmung zum Kompromisspaket, das sie ja selbst ausverhandelt hatte.

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