Überzeugender Mix Eirich hilft ACC in Sachen moderne Batteriefertigung

Quelle: Eirich 2 min Lesedauer

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Die Automotive Cells Company (ACC), ein führendes europäisches Joint Venture von Mercedes und Stellantis nebst Totalenergies (Saft), setzt bei den geplanten Produktionsprozessen auch auf Eirich-Know-how.

Europa soll von einer resilienten eigenen Batterieproduktion profitieren. Dafür sorgt das Joint Venture ACC im französischen Nersac. Um das Ziel auch produktionstechnisch zu erreichen, hat man sich für den Maschinenbauer Eirich aus Hardheim entschieden. Lesen Sie hier, warum ...(Bild:  Eirich)
Europa soll von einer resilienten eigenen Batterieproduktion profitieren. Dafür sorgt das Joint Venture ACC im französischen Nersac. Um das Ziel auch produktionstechnisch zu erreichen, hat man sich für den Maschinenbauer Eirich aus Hardheim entschieden. Lesen Sie hier, warum ...
(Bild: Eirich)

Aktuell investiert ACC in hochmoderne Anlagen in Europa. Es positioniert sich dabei, wie es weiter heißt, explizit für einen widerstandsfähigen und global wettbewerbsfähigen Standort in puncto Batterieproduktion. Um die hochmoderne ACC-Pilotanlage im französischen Nersac aber effizient und zukunftssicher skalieren zu können, entschied sich ACC für eine Anlage von Eirich, einem Experten für Verfahrenstechnik, Mischmaschinen und Anlagenbau, aus Hardheim im Odenwald. Eine Kernpilotanlage mit einem „RLV12 W/Vac MixSolver“, aufgestellt im Eirich-Technikum, ermöglichte dazu vorab umfangreiche Tests, die dabei unter realistischen Bedingungen gemacht werden konnten, bevor die Pilotlinien in großem Maßstab umgesetzt wurden. Der besondere Vorteil ist laut Eirich, dass man damit sowohl die Herstellung von Nass- als auch von Trockenelektroden bewerkstelligen kann.

Eirich kann der Dynamik der Batterieherstellung begegnen

ACC bereitet sich also auf den wachsenden Bedarf an Batteriesystemen Made in Europe vor, weil diese für die Zukunft des Automobilsektors und dessen Übergang zu emissionsfreier Mobilität in Europa eine zentrale Rolle spielen. Eine große Herausforderung für ACC bestand aber darin, eine leistungsfähige und zukunftssichere Mischtechnik zu finden, die sich auch noch problemlos auf die industrielle Serienproduktion übertragen lässt. Weil die Umsetzung einer eigenen Testumgebung aber zeitliche und finanzielle Investments bedeutet, die im weltweiten Wettbewerb einen entscheidenden Unterschied bedeuten, stellte Eirich vorab die Kernpilotanlage mit baugleichem Mischer zur Verfügung. Die Pilotanlage schließlich bot die Möglichkeit, den Mischprozess im Maßstab 1:1 zu testen. Die Durchsatzleistung und Füllmengen der Mischer wurden also wieder unter realen Bedingungen überprüft und optimiert. Während der Tests im Technikum konnten die Mitarbeiter von ACC auch gleich direkt an den Maschinen geschult werden, was die spätere Integration der Eirich-Systeme in die eigene Pilotfertigung von ACC in Nersac erleichterte. Die Anlagen konnten dann vom Eirich-Team bei laufender Produktion sogar unter Reinraumbedingungen erfolgreich installiert und in kurzer Zeit in Betrieb genommen werden.

Eirich-Know-how macht Batterieproduktion maximal flexibel

Im Rahmen des Projekts lieferte Eirich schließlich gleich zwei komplette Mischanlagen in Turmbauweise (siehe Bild) – eine für die Anoden- und eine für die Kathodenherstellung. Beide bieten jeweils das Trockenstoffhandling inklusive „Big Bag“-Stationen, Sackaufgabestationen sowie spezielle Absaugsysteme, um die hohen Anforderungen einer Reinraumatmosphäre zu erfüllen. Eirich installierte außerdem das komplette Flüssigkeitsdosiersystem für diverse Medien mit unterschiedlichen Viskositäten und Rezepturanteilen für die Slurry-Herstellung, die in die flexible Mischablaufsteuerung vollständig integriert ist. Als Herzstück der beiden Anlagen fungiert jeweils ein „RLV12-W/Vac MixSolver“ mit „EvacMix“-Vakuumsystem, die zusätzlich auch für die Herstellung von Trockenelektroden ausgerüstet sind, wie Eirich weiter ausführt. Für die Steuerung und Überwachung des gesamten Prozesses wurde von den Hardheimern ein voll automatisiertes System implementiert, das, wie man betont, die maximale Rezepturflexibilität bietet. Die Steuerung garantiere eine einfache Anpassung von Mischabläufen und -parametern sowie eine gleichmäßige Produktionsqualität. Darüber hinaus ist sie in das Netzwerk von ACC integriert, um eine reibungslose Kommunikation und Überwachung der Produktionsdaten sicherzustellen. Die Materialversorgung der Beschichtungssysteme erfolgt dabei über mobile Spezialtanks, welche die Produktivität auch bei häufigen Rezepturwechseln aufrechterhalten, aber auch längere Produktionsphasen erlauben.

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