Kugelgewindetriebe
Acht Gefahrenquellen für die Lebensdauer von Kugelgewindetrieben

Ein Gastbeitrag von Thomson Industries 5 min Lesedauer

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Kugelgewindetriebe sind aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades und der damit verbundenen Energieeffizienz nach wie vor die meistverbreiteten Antriebskomponenten bei Konstrukteuren. Deshalb ist es umso wichtiger zu wissen, welche Faktoren die Lebensdauer von Kugelgewindetrieben verkürzen können.

Der Kugelgewindetrieb versagt im Einsatz schon früher als erwartet? Eventuell haben Sie bestimmte Faktoren nicht beachtet!(Bild:  Thomson Industries)
Der Kugelgewindetrieb versagt im Einsatz schon früher als erwartet? Eventuell haben Sie bestimmte Faktoren nicht beachtet!
(Bild: Thomson Industries)

Ein vorzeitiges Versagen des Kugelgewindetriebs im Feld muss vermieden werden, da die nachfolgenden Konsequenzen oft nicht abzuschätzen sind. Um ihn korrekt zu dimensionieren, müssen das auftretende Lastkollektiv und die geforderte Lebensdauer bekannt sein. Auf Basis dieser Daten kann eine Auslegung gemäß der Kugelgewindenorm ISO 3408 erfolgen.

Fällt der Kugelgewindetrieb jedoch vorzeitig aus, sind die Ursachen auf den ersten Blick oft nicht zu erkennen (Bild 1) und eine intensive Fehlersuche ist notwendig. Das kostet Zeit und Geld – zum Beispiel, wenn der defekte Gewindetrieb aus einer Maschine oder Baugruppe ausgebaut werden muss. Es drohen möglicherweise extrem lange Stillstände. Derartige Unannehmlichkeiten lassen sich weitgehend vermeiden, wenn der Anwender die acht wichtigsten Montage-, Betriebs- und Wartungsfaktoren beachtet, die die Lebensdauer eines Kugelgewindetriebs verkürzen könnten.