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Die messtechnische Untersuchung und Verifikation des entwickelten Gegenspindelmoduls sowie des Kompensationsverfahrens wird derzeit an einem Versuchsstand am IfW durchgeführt.
Analyseprogramm vereinfacht Berechnungen
Mit dem Analyseprogramm Exzento wurde am IfW ein anwenderfreundliches Software-Tool entwickelt, in dem sichere Methoden und Berechnungen zur Kompensation zusammengefasst sind und dem Anwender unter einer kompakten Bedienoberfläche zur Verfügung stehen. Als Eingabedaten zur Berechnung der Kompensationsparameter dienen dabei die jeweiligen Abstandswerte mit der zugehörigen Winkellage, die während des Messvorgangs ermittelt wurden.
Die Oberfläche des Analyse- und Berechnungswerkzeugs Exzento ist in Bild 5 dargestellt. Bei der Anwendung werden zunächst Geometrie- Parameter sowie die aktuellen Einstellungen des vorderen und hinteren Exzenters aufgenommen. Anschließend wählt der Anwender über ein Menü die Messdatensätze aus, die während der Messvorgänge am vorderen und hinteren Exzenter ermittelt wurden. Aus den Eingabeparametern und den Messdatensätzen berechnet Exzento die Lageabweichungen und Kompensationsparameter und gibt diese auf dem Anzeigefeld sichtbar für den Anwender aus. Mit Hilfe der ermittelten Kompensationsparameter kann anschließend die Lagekorrektur der Gegenspindel vom Maschinenpersonal vorgenommen werden, indem die Exzentereinheiten auf die ermittelten Parameter eingestellt werden.
Prof. Dr.-Ing. Uwe Heisel ist Leiter des Instituts für Werkzeugmaschinen der Universität Stuttgart (IfW); Dipl.-Ing. Walther Maier und Dipl.-Ing. Norman Tonn sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut; Géza Koscsák und Ernst-Ulrich Schmitz sind Mitarbeiter der Index-Werke GmbH & Co. KG in Esslingen.
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