Maschinensicherheit Sonair präsentiert weltweit ersten sicheren 3D-Ultraschallsensor

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Adar, ein preisgekrönter 3D-Ultraschallsensor und eine vielversprechende Alternative zu LiDAR-Systemen, wird vom 12. bis 15. Mai auf der Automate 2025 in Detroit und vom 24. bis 27. Juni auf der automatica 2025 in München vorgestellt. Adar steht kurz davor, die SIL2/Pl d-Sicherheitszertifizierung zu erhalten, eine Branchenpremiere für 3D-Ultraschallsensoren in der Luft.

Adar errichtet eine Sicherheitszone mit einer Reichweite von bis zu fünf Metern rund um einen Cobot.(Bild:  Sonair)
Adar errichtet eine Sicherheitszone mit einer Reichweite von bis zu fünf Metern rund um einen Cobot.
(Bild: Sonair)

Das norwegische Deep-Tech Start-up Sonair stellt seinen sicheren 3D-Ultraschallsensor Adar auf den Automatisierungsmessen Automate 2025 und automatica 2025 erstmals einem breiten Fachpublikum vor. Adar erhöht die Arbeitssicherheit in Bereichen, die von Menschen und Robotern gemeinsam genutzt werden. In München ist das Unternehmen im Bereich der Start-up-Arena vertreten und wird sich dort auch auf der Bühne präsentieren. In Detroit dagegen nimmt Sonair an der renommierten Automate Start-up Challenge teil. Interessierte haben zudem die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, wie sie sich selbst - und andere Objekte - durch Schallwellen in der Luft sehen können.

Sicherheit auf neuem Niveau

Acoustic detection and ranging (Adar), eine patentierte Innovation von Sonair, ist eine neue Kategorie von 3D-Tiefensensor. Es ermöglicht autonomen Robotern eine omnidirektionale Tiefenwahrnehmung, die es ihnen erlaubt, ihre Umgebung in Echtzeit in 3D zu „hören“, indem Luftschallwellen zur Interpretation räumlicher Informationen verwendet werden.

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„Adar ist eine fortschrittliche Plug-and-Play-Sensortechnologie, die die Einhaltung von Sicherheitsstandards gewährleistet. Dank seines kleinen Formfaktors und seines geringen Strom- und Rechenverbrauchs lässt er sich leicht in ein kombiniertes Sensorpaket integrieren“, erklärt Sandven. „Er nimmt der Koexistenz von Mensch und Roboter das Aha-Erlebnis und ersetzt es durch ein Entwarnungserlebnis".

„Sicherheit zu gewährleisten, wird mit neuer Technologie, die Menschen besser erkennen kann, wesentlich einfacher“, sagt Knut Sandven, CEO von Sonair. „Adar ermöglicht eine 360-Grad-3D-Hinderniserkennung rund um autonome mobile Roboter (AMR). Hersteller von AMR können damit sichere und erschwingliche autonome Roboter zu wesentlich geringeren Kosten als mit den bisher verwendeten Sensorpaketen bauen.“

Ein typischer 2D-LiDAR-Sicherheitsscanner in einem AMR sieht die Beine einer Person nur in einer horizontalen Ebene. Im Gegensatz dazu erkennt die patentierte Adar-Technologie (Acoustic Detection and Ranging) von Sonair Personen und Objekte dreidimensional. Ein einziger Adar-Sensor bietet ein komplettes Sichtfeld von 180 x 180 Grad und eine Reichweite von 5 Metern für die Sicherheitsfunktion des Roboters – ähnlich wie ein virtueller Schutzschild. Adar wurde gemäß ISO13849:2023 Performance Level d/SIL2 entwickelt. Sonair strebt an, bis Ende 2025 die Sicherheitszertifizierung für Adar zu erhalten.

Validierung der Sensorik

Mehr als 20 weltweit tätige Unternehmen, darunter AMR-Hersteller, industrielle Fertigungskonzerne, Automobilzulieferer und Anbieter in der Gesundheits- und Reinigungsbranche, haben die Wirksamkeit des Sonair Adar-Sensors bereits im Rahmen eines im Sommer 2024 gestarteten Early-Access-Programms validiert.

Kommerzielle Aufträge - und Bestätigungen - liegen bereits vor. So hat die japanische Fuji Corporation Adar für eine zukünftige Reihe autonomer mobiler Roboter erworben. Ein führender Schweizer Hersteller will sie in autonome Roboter für die Reinigungsbranche integrieren.

„Sonair kombiniert schnelle Entwicklungsfähigkeiten mit einer flexiblen Denkweise“, sagt Koji Kawaguchi, General Manager der Abteilung für Innovationsförderung der Fuji Corporation. „Dank der guten Zusammenarbeit konnten wir durch umfassende Tests die hohe Eignung des Sensors für autonome mobile Roboter bestätigen.“

„Wir sehen ein erhebliches Potenzial für die Adar-Technologie von Sonair auf dem japanischen Robotikmarkt, insbesondere bei Anwendungen, die eine zuverlässige und sichere Mensch-Roboter-Interaktion erfordern“, sagt Shuhei Monobe, Department Manager of Electronics Devices Department, Cornes Technologies, einem Vertriebspartner von Sonair. „Unsere ersten Gespräche haben bereits das Interesse namhafter Kunden geweckt . Adar ist ein neuer Ansatz in der 3D-Sensorik und bietet überzeugende Leistungs- und Kostenvorteile. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit Sonair zu vertiefen und diese Innovation einem größeren Kundenkreis zugänglich zu machen.“

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