Zulieferer
Ae Group beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung

Von Automobil Industrie 2 min Lesedauer

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Erst im Februar hatte der in Schieflage geratene Zulieferer einen neuen Eigentümer bekanntgegeben. Jetzt soll die Sanierung durch Insolvenz in eigener Regie erfolgen.

Luftaufnahme des Betriebsgeländes der Ae Group in Gerstungen (Thüringen).(Bild:  Ae Group)
Luftaufnahme des Betriebsgeländes der Ae Group in Gerstungen (Thüringen).
(Bild: Ae Group)

Die Ae Group AG hat gestern (12.08.) beim Amtsgericht Meiningen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Laut Mitteilung hat die verminderte Nachfrage der Automobilindustrie den Hersteller von Aluminium-Druckgussteilen in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht.

„Der Geschäftsbetrieb der Ae Group geht im Rahmen des eingeleiteten gerichtlichen Sanierungsverfahrens ohne Einschränkungen weiter. Unser Ziel ist es, das Unternehmen zu erhalten“, betont Rechtsanwalt Martin Mucha von der Kanzlei Grub Brugger in Stuttgart. Der Sanierungsexperte ist zusammen mit seinem Team für die Dauer des Verfahrens als Generalbevollmächtigter in das Unternehmen eingetreten und unterstützt die Geschäftsführung bei der Restrukturierung. Die Löhne und Gehälter der circa 1.000 Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis Ende Oktober gesichert.

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