16.02.2026
Mehr Effizienz im Materialfluss durch das C-Teile-Management von AFC
AFC realisiert kundenspezifische Beschaffungssysteme für das C-Teile-Management Das Unternehmen AFC Europe – vormals TFC – gilt als Experte für die praktische Umsetzung kundenspezifischer Beschaffungssysteme für das produktionsnahe Teilemanagement. Für global agierende und bekannte OEM, TIER 1-Zulieferer, Montagebetriebe und Baugruppenfertiger der DACH-Region realisiert und organisiert es die bedarfsgesteuerte Bereitstellung von Norm-, C- und Standardteilen der Verbindungs- und Befestigungstechnik. Dabei integriert AFC jede Lösung konsequent in die Lean Management-Strukturen seiner Kunden.
In allen Branchen, in denen die Montage von Baugruppen, Komponenten und Modulen zum Herstellungsprozess gehört, erweist sich die systematische und sichere Bereitstellung von C-, Standard- und Normteilen als unverzichtbarer Faktor im Räderwerk der Intralogistik. „Treten hierbei Probleme auf, zieht das den gesamten Materialfluss eines Betriebes in Mitleidenschaft. Die Produktion kommt aus dem Tritt, die Montagearbeiten verzögern sich und zugesagte Termine lassen sich nicht mehr halten“, sagt Svend Koch, der General Manager von AFC Europe in Gottmadingen. Während die Unternehmen in der Vergangenheit große Materialbestände aufgebaut haben, um Beschaffungsengpässen vorzubeugen, wenden sich viele Firmen heute erheblich wirtschaftlicheren und intelligenteren Bereitstellungmethoden für das C-Teile-Management zu. AFC Europe hat sich auf diesem Gebiet als erfolgreicher Lieferketten-Partner etabliert und deckt mit einem umfangreichen Leistungsspektrum alle hierbei anfallenden Aufgaben ab: Die Beschaffung auf internationalen Märkten, die pünktliche Bereitstellung vor Ort, die regelmäßige Bestandsauffüllung, das Labeling und Tracking, die Kommissionierung und Zollabwicklung sowie alle Facetten der Organisation und Administration. Svend Koch betont: „Wir definieren uns als Komplettanbieter, der jeden Arbeitsschritt den spezifischen Wünschen des Kunden anpasst – ganz gleich, ob es beispielsweise um die Wahl der Kleinladungsträger, der Beschaffungsquellen oder der Verpackung geht.“ Je nach Lage der Dinge schließt das auch Direkt- oder Just-in-time-Lieferung an die Montagebänder, in KanBan-Lager oder andere Pull-Systeme des Lean Management mit ein. AFC Europe stellt 24/7 sicher, dass alle nötigen Norm-, Dreh- und Zeichnungsteile sowie Industriekomponenten, Betriebsstoffe, Werkzeuge und Hilfsmittel zum richtigen Zeitpunkt am Einsatzort greifbar sind. Die Pflege der Bestände, also das Auf- und Nachfüllen, erfolgt hierbei nach einem zuvor exakt festgelegten Teile- und Lieferplan, was Engpässe in allen Prozessstufen nahezu ausschließt.
Höhere Verfügbarkeit und geringere Kapitalbindung
Vielerorts haben sich die von AFC Europe realisierten Beschaffungs- und Bereitstellungssysteme inzwischen als Ideallösung für das C-Teile-Management erwiesen. Im Vergleich zu anderen Methoden der Bestands- und Lieferketten-Organisation bietet sie meist eine ganze Reihe von Vorteilen. Ihre maßgeschneiderte und den Prinzipien des Lean Management folgende Ausführung stellt die ständige Verfügbarkeit aller wichtigen Teile sicher und reduziert für den Kunden den Aufwand und die Kapitalbindung für die Einrichtung einer vorsorglichen Lagerbestandsführung auf ein Minimum. „Das Sortiment und die Teileanzahl lassen sich sehr präzise an den konkreten Vor-Ort-Bedarf adaptieren. Außerdem kann die Bereitstellung mit C-Teilen auch kurzfristig auf veränderte Bedingungen wie etwa neue Abnehmerwünsche oder Nachfragespitzen angepasst werden“, berichtet Svend Koch. Zu den Pluspunkten einer AFC-Lösung zählen neben dieser flexiblen Arbeitsweise auch ein Gewinn an Handlungsfreiheit für den Kunden sowie eine erheblich verbesserte Planungssicherheit.
Lückenlos und rückverfolgbar
Die hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der AFC-Methodik zeigt sich in vielen Projekten. Exemplarisch dafür ist der Fall eines international tätigen Herstellers von Prüfgeräten, dem daran lag, sein C-Teile-Management besser an die Volatilität der Märkte anzupassen. Svend Koch erinnert sich: „Eine besondere Anforderung lag hier im Wunsch des Kunden nach einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit aller gelieferten Chargen. Um den Lieferantenstandards seiner Kunden zu entsprechen, ist der Prüfgeräte-Hersteller verpflichtet, den Produkt-Lebenzyklus eines jeden Bauteils zu dokumentieren.“ Nach diesen Vorhaben konfigurierte AFC Europe ein System, bei dem die Rückverfolgbarkeit durch spezielle Lieferscheine mit individuellen Chargencodierungen gewährleistet werden konnte. Infolgedessen ließen sich alle C-Teile im Voraus buchen und in bereitgestellte Kleinladungsträger einsortieren. Das vereinfachte die Lagerverwaltung und alle Teile befinden sich seitdem im direkten Zugriff und sind rückverfolgbar. Im Zuge der Einführung des neuen Systems reduzierten sich sowohl Überbestände als auch Lieferengpässe. Veraltete, ineffiziente Prozesse verschwanden und die Termintreue und Servicequalität des Herstellers verbesserten sich signifikant. Außerdem sank für den Auftraggeber die Anzahl der Bezugsquellen, da AFC dank seiner globalen Beschaffungsstrukturen und seines umfassenden Produktsortiments weite Teile des Bedarfs abdecken konnte. „Und da wir ja auch alle administrativen Aufgaben des C-Teile-Managements übernehmen, konnte sich unser Kunde dank der dadurch freigesetzten Ressourcen und Kapazitäten dem Ausbau seines Kerngeschäfts widmen“, sagt Svend Koch.
Neue Perspektiven dank VMI
Ein maßgeschneidertes C-Teile-Management-System wirkt sich auf viele Ebenen eines produzierenden Unternehmens positiv aus. Abgesehen von den direkten Vorteilen für die Beschaffungsprozesse, senkt es den Aufwand für das Bestellwesen, ermöglicht eine Verschlankung zahlreicher Verwaltungsarbeiten und macht den Weg frei für eine strategische Konsolidierung der Lieferantenbasis. Mit einem Partner wie AFC Europe, der auf ein großes C-, Norm- und Kleinteile-Portfolio zugreifen kann und internationale Netzwerke nutzt, verschaffen sich OEMs, Baugruppenfertiger und Montagebetriebe neue Freiräume zur Stärkung ihrer Wettbewerbsposition.
Autor: Julius Moselweiß, Freier Fachjournalist, Darmstadt