Vom Mond besser zum Mars Airbus-Werk Bremen liefert viertes Modul für neue Mondlandung

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Das Bremer Airbus-Werk liefert, wie betont wird, das nächste wichtige Bauteil für die geplante Mondlandung mit dem Raumschiff Orion ...

So stellt man sich bei der Nasa den Anflug auf die Mondoberfläche mit dem geplanten Raumschiff Orion im Rahmen der Artemis-Mission vor. Das vierte Modul für Orion kommt dabei vom Bremer Airbus-Werk und soll Mitte November 2025 noch nach Florida verschifft werden.(Bild:  Nasa)
So stellt man sich bei der Nasa den Anflug auf die Mondoberfläche mit dem geplanten Raumschiff Orion im Rahmen der Artemis-Mission vor. Das vierte Modul für Orion kommt dabei vom Bremer Airbus-Werk und soll Mitte November 2025 noch nach Florida verschifft werden.
(Bild: Nasa)

Das vierte europäische Servicemodul (ESM) für das Orion-Raumschiff soll vom Airbus-Werk in Bremen bereits in wenigen Tagen per Schiff nach Florida transportiert werden. Mithilfe des Raumschiffs Orion, das allerdings leider nichts mit der bekannten Schlawiner-Patrouille um Commander Cliff MacLane zu tun hat, sollen Astronauten zum ersten Mal seit den 1970er-Jahren wieder die Mondoberfläche betreten – und sogar länger auf dem Erdtrabanten bleiben. Das in Bremen gefertigte Modul soll Orion und seine Besatzung während des Flugs mit Strom, Wasser und Sauerstoff versorgen. Experten der Raumfahrtbehörde Nasa werden das Bauteil nun vorab testen und unterhalb der Astronautenkapsel installieren, wie man weiter erfährt. Zwei Teile bilden übrigens das komplette Raumschiff. Die kommenden Mondbesucher sollen in der ersten Mondraumstation überhaupt, wie man betont, leben und arbeiten – dem sogenannten Gateway. So sollen sie neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen und nicht zuletzt auch die geplante bemannte Missionen zum Mars vorbereiten helfen.

Unser nächster Nachbar im All soll besser verstanden werden

Airbus baut das Modul im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), die übrigens außer der amerikanischen Mission auch eigene Pläne verfolgt. Wie es dazu heißt, will man bis 2040 den Mond quasi durch und durch verstehen. Experten sollen den Mond wissenschaftlich untersuchen, kritische Infrastruktur aufbauen und so längere Aufenthalte von Europäern auf dem Mond möglich machen. Dabei setzt die Organisation eben auch auf die Bremer Technik. Und für Airbus ist das ein wichtiges Signal. Denn die Allianz mit Amerika drohe derzeit zu zerbrechen. Bisher ist auch nur die Finanzierung des fünften Moduls gesichert. Das Unternehmen geht zwar davon aus, dass eines Tages auch das sechste Modul nach Amerika geliefert werden wird, jedoch wie es mit den Plänen für das siebte, achte und neunte Modul weitergehen wird, steht noch in den Sternen, wie es abschließend heißt.

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