Pressen Aktionäre von Müller Weingarten nehmen Schuler-Übernahmeangebot an

Redakteur: Ulrike Gloger

Göppingen (ug) – Das Pflichtangebot der Schuler AG an die Aktionäre der Müller Weingarten AG ist bis zu seinem Ablauf am 15. Mai 2007, 24 Uhr, für 32,01% der Aktion der Müller Weingarten AG angebnommen worden. Die Schuler AG hält nach dem Vollzug des Pflichtprogramms damit insgesamt 96,5% oder 8 105 724 Aktien der Müller Weingarten AG.

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Im Streubesitz befinden sich damit weniger als 5% der Müller Weingarten Aktien. Die Schuler AG hat wie angekündigt ein Squeeze-out-Verfahren eingeleitet, mit dem die Aktien der verbleibenden Minderheitsaktionäre der Müller Weingarten AG gegen Gewährung einer Barabfindung in Höhe von 15,74 Euro je Aktie auf die Schuler AG übertragen werden sollen.

Jürgen Tonn, Vorstandsvorsitzender der Schuler AG: „Mit dem Erfolg unseres Angebotes haben wir planmäßig den nächsten Schritt zum vollständigen Zusammenschluss der Müller Weingarten AG und der Schuler AG vollzogen. Wir verfügen nun über den notwendigen unternehmerischen Handlungsspielraum, um die neuen Wachstumschancen, die mit diesem Zusammenschluss entstehen, auszuschöpfen und die Marktpositionierung der neuen Schuler Weingarten AG als weltweit führender Anbieter in der Umformtechnologie für Metallverarbeitung auszubauen.“

Vorstand und Aufsichtsrat von Schuler hatten am 27. März 2007 eine Übernahme der Müller Weingarten AG beschlossen und dazu in einem ersten Schritt 64,49% der Aktien der Müller Weingarten AG von der Metzler Beteiligungsgesellschaft mbH in Frankfurt am Main erworben. Das neue Unternehmen soll nach den Angaben der Schuler AG unter dem Namen „Schuler Weingarten AG“ firmieren. Wie Schuler weiter meldet, ist es schon heute mit einem Weltmarktanteil von rund 35% und einem Jahresumsatz von über 900 Mio. Euro Technologie- und Weltmarktführer.

Pressenhersteller wollen gemeinsam wachsen

Mit der Zusammenführung der beiden in vieler Hinsicht ergänzend aufgestellten Unternehmen sei vor allem die Umsetzung einer Wachstumsstrategie verbunden, wie es heißt. Wachstumstreiber seien dabei innvoative Produkte, die aus dem deutlich vergößerten Engineering-Potenzial resultierten, die verbesserte Präsenz in den Wachstumsmärkten – insbesonders in Asien und Osteueropa – sowie der Ausbau des erfolgeichen Service-Geschäftes. Mit der Zukunftsfähigkeit der Schuler Weingarten AG sei auch die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland verbunden.

Die vollständige Übernahme ist bis Jahresende vorgesehen. Die Schuler AG hatte am 17. April 2007 den Aktionären der Müller Weingarten AG ein Pflichtangebot zum Erwerb ihrer auf den Inhaber lautenden börsennotierten Stückaktien sowie ihrer auf den Inhaber lautenden nicht börsennotierten Stückaktien gegen Zahlen von 15,74 Euro je Akten („Pflichtangebot“) unterbreitet. Die Frist für die Annahme des Pflichtangebotes endete am 15. Mai 2007, 24 Uhr (MEZ).

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