Zwei Jahrzehnte! Alle Werkzeugmaschinen tauschen Daten sicher aus

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Vor exakt zwanzig Jahren führte EVO die Datenkommunikation mit Werkzeugmaschinen in durch Firewalls entkoppelte Maschinennetzwerke ein – immer noch eine sichere Sache.

Seit 20 Jahren sorgt das Cybersicherheit-Konzept von EVO Informationssysteme dafür, dass Maschinen und Anlagen Daten austauschen können, ohne, dass Hacker eine Chance haben. Wie das geht – und warum auch heute noch – erklärt der Gründer Jürgen Widmann hier.(Bild:  EVO)
Seit 20 Jahren sorgt das Cybersicherheit-Konzept von EVO Informationssysteme dafür, dass Maschinen und Anlagen Daten austauschen können, ohne, dass Hacker eine Chance haben. Wie das geht – und warum auch heute noch – erklärt der Gründer Jürgen Widmann hier.
(Bild: EVO)

Noch heute ist das EVO-Cybersicherheits-Konzept zur effektiven Trennung von Netzwerken in die Bereiche Shopfloor und Office wichtig. Und mit dem Softwarebaustein „DNC-Server“ des EDM-Systems „EVOjetstream“ steht Industrieunternehmen seit 20 Jahren ein umfassendes Datenmanagement inklusive Datenaustausch von CNC-Programmen und Werkzeugmessdaten zur Verfügung. Zur Zeit der Markteinführung spielten Fragen der Cybersicherheit im Vergleich zu heute aber eine eher untergeordnete Rolle. Das Konzept, die Netzwerke zwischen der Office- und der Shopfloor-Ebene zu trennen und über einen DNC-Server zu kommunizieren war damals folglich der Zeit weit voraus.

Maschinen sind gegen Hackerangriffe gefeit

Jürgen Widmann, Gründer und Geschäftsführer der EVO Informationssysteme GmbH: „Wir haben schon damals eine universelle Möglichkeit geschaffen, um mit allen Generationen von CNC-Maschinen und deren Maschinensteuerungsgenerationen einheitlich zu kommunizieren.“ Bis heute hat sich das Konzept als richtig erwiesen, um NC-Programme und Werkzeugdaten in die Maschinen zu übertragen. Über die Jahre kamen neue Anforderungen durch neue Steuerungsgenerationen hinzu. Dieses IT-Security-Konzept leistet in Unternehmen auf Basis der aktuellen Windows-Versionen einen wichtigen Beitrag, um Maschinen gegen Hackerangriffe von außen zu schützen, betont Widmann. Das mittlerweile tausendfach bewährte IT-Sicherheitskonzept schützt seit seiner Einführung also tagtäglich die Werkzeugmaschinen vor Cyberangriffen.

Das alles ist mit EVO-Know-how möglich:

Widmann führt weiter aus: „Mithilfe des DNC-Server können Unternehmen auch Maschinen mit längst abgekündigten Windows-Betriebssystemen weiter einsetzen und CNC-Programme mit alten Werkzeugmaschinen austauschen.“ Mit der integrierten Firewall-Technik lassen sich das Unternehmens- und das Maschinennetzwerk auch sauber trennen. Bei Bedarf können auch einzelne Maschinen und Anlagen strikt isoliert werden. Darüber hinaus wird die Dateiübertragung auf spezifisch festgelegte Dateitypen und -formate eingeschränkt. Es kann aber auch über die Herkunft und Zuordnung zur jeweiligen Maschine ein zusätzlicher Übertragungsschutz für die revisionssichere Speicherung und Bereitstellung von NC-Programmen genutzt werden. Denn das DNC-Server-basierte System unterstützt alle Datenübertragungswege und Netzwerkprotokolle. Das klappt von der ältesten seriellen RS232-Schnittstelle über alle Windows-Generationen und Maschinenbetriebssysteme bis hin zu unterschiedlichsten offenen und auch maschinenspezifischen Protokollen (Windows SMB/CIFS, NFS, FTP, Heidenhain, Siemens, DMG MORI, Mazak, Fanuc, et cetera), wie Widman anmerkt. In jedem Fall wird gewährleistet, dass die mit der Plattform verbundenen CNC-Werkzeugmaschinen über ihre gesamte Lebensdauer hinweg im Sinne der Cybersecurity sicher betrieben werden können.

Zu den aktuellen Weiterentwicklungen des DNC-Servers der EVO-Plattform gehört die Option, die Maschinen nicht nur über die klassische „On premise“-Infrastruktur, sondern auch – per Edge Computing – über moderne hybride Cloud-Szenarien in die unternehmensinterne IT-Infrastruktur zu integrieren. Widmann stellt klar: „Seit 2004 sind wir, was die Security der Plattform und des Unternehmensnetzwerks betrifft, immer up to date.“ EVO nutzt dabei stets die neuesten Technologien, integriert die jeweils aktuellen Industriestandards und bleibt abwärtskompatibel über viele Maschinengenerationen hinweg. Das, so Widmann abschließend, ist ein Alleinstellungsmerkmal, das seit zwanzig Jahren gilt.

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