Mehr im Portfolio Andritz kauft chinesischen Experten für Induktionserwärmungsprozesse

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Der internationale Technologiekonzern Andritz hat eine 51-Prozent-Beteiligung an Baoding Sanzheng Electrical Equipment Co., Ltd. erworben

Das Grazer Unternhemen Andritz informiert, dass es Sanzheng, einen chinesischen Experten für Induktionserwärmung für die Stahlverarbeitung übernommen hat. Lesen Sie hier, warum man diesen Schritt gegangen ist ...(Bild:  Andritz)
Das Grazer Unternhemen Andritz informiert, dass es Sanzheng, einen chinesischen Experten für Induktionserwärmung für die Stahlverarbeitung übernommen hat. Lesen Sie hier, warum man diesen Schritt gegangen ist ...
(Bild: Andritz)

Baoding Sanzheng Electrical Equipment Co., Ltd. – kurz Sanzheng – ist ein in China ansässiger Anbieter moderner industrieller Induktionserwärmungssysteme, wie Andritz erklärt. Mit dieser Akquisition stärkten die Grazer ihre Position als umfassend ausgestatteter Anbieter für Möglichkeiten rund um die Stahlverarbeitung – insbesondere in Sachen Elektrobandstahl. Durch die Integration von Sanzheng bietet man nun wirklich ein vollständiges Portfolio von Induktionserwärmungstechniken an, wobei gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten weiter erhöht wird. Das erweiterte Angebot stärkt die Kompetenz in puncto Verzinkung, Glühen und Schmieden, heißt es weiter. Der Kauf wurde bereits im Dezember 2025 abgeschlossen. Mit mehr als 130 Beschäftigten in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Fertigung erzielt Sanzheng einen Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro.

Gelegenheit, den CO₂-Fußabdruck in Sachen Stahl zu verkleinern

Guido Burgel, Senior Vice President Metals Processing bei Andritz, erklärt: „Diese Akquisition unterstützt optimal unser Ziel, führender Anbieter für die Weiterverarbeitungsaufgaben in der Stahlindustrie zu sein.“ Die Kombination des bewährten Induktions-Know-hows von Sanzheng mit der globalen Präsenz von Andritz führten außerdem zu effizienteren und nachhaltigeren Verfahrensangeboten, denn die Induktionserwärmung biete Stahlwerken gute Chancen, ihr Potenzial zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks maximal auszuschöpfen. Die Expertise der Chinesen, für induktive Banderwärmung, Drahterwärmung und Hochfrequenzschweißen sind in der Metallindustrie sowie etwa auch in der Papierindustrie, der Automobilindustrie, im Maschinenbau und in der Baustoffindustrie weit verbreitet, wie Andritz anmerkt. Sanzheng operiere nun weiterhin unter dem bisherigen Namen und mit der bestehenden Managementstruktur, wodurch Kunden und Partner wie gewohnt agieren könnten.

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