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Die Studie des IW Köln zeigt nun, dass die Hälfte der befragten bayerischen Unternehmen sich gegenüber ihren Konkurrenten aus rohstoffreichen Ländern benachteiligt fühlt. Schuld sind demnach günstigere Einkaufspreise, fehlende Handelsauflagen, aber auch geringere Transportrisiken und eine stärkere staatliche Unterstützung, die diese Wettbewerber erhalten.
Verband sieht auch die Politik in der Verpflichtung
Den Unternehmen ist bewusst, so die Ergebnisse, dass Lieferengpässe bei wichtigen Rohstoffen ihre Wettbewerbsfähigkeit beschränken. In ihren Bemühungen setzen sie daher auf langfristige Lieferverträge, die Diversifizierung ihrer Lieferanten sowie auf die Steigerung der Materialeffizienz. Der Verband sieht allerdings auch die Politik in der Verpflichtung.
Demnach müsse die Bundesregierung sich für den Abbau von Ausfuhrbeschränkungen stark machen und Partnerschaften zu Rohstoff exportierenden Ländern weiter ausbauen. Ebenso gehe es darum die staatliche Grundlagenforschung für Substitute und in effizienteren Rohstoffeinsatz zu intensivieren.
Im Rahmen der Rohstoffstudie wurden 680 Unternehmen in Bayern um eine Einschätzung ihrer betrieblichen Versorgungssituation, der Folgen und Reaktionsmöglichkeiten gebeten.
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