Mehr ranklotzen! Arbeitgeberpräsident plädiert für 40-Stunden-Woche

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nachdem Amazon seit Anfang des Jahres das Homeoffice beendet hat und die fünf-Tage-Woche verlangt, regen sich hierzulande ähnliche Forderungen.

Der Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger rechnet vor, dass die derzeitigen Beschäftigten in Deutschland nicht sehr viel mehr leisten als die deutschen Arbeitnehmer vor 20 Jahren. Deshalb plädiert er für eine 40-Stunden-Woche und mehr Attraktivität mit Blick auf Arbeit.(Bild:  Die Arbeitgeber)
Der Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger rechnet vor, dass die derzeitigen Beschäftigten in Deutschland nicht sehr viel mehr leisten als die deutschen Arbeitnehmer vor 20 Jahren. Deshalb plädiert er für eine 40-Stunden-Woche und mehr Attraktivität mit Blick auf Arbeit.
(Bild: Die Arbeitgeber)

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger würde eine längere Wochenarbeitszeit begrüßen: „Es wäre gut, wenn wir uns wieder bei mehr Beschäftigten in Richtung 40 Stunden bewegen.“ Die wöchentliche Arbeitszeit betrug 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Durchschnitt lediglich 34,3 Stunden. Wenn man sich freut, dass es im Moment 46 Millionen Erwerbstätige gibt, dann darf nicht vergessen werden, dass diese kau mehr arbeiten als die Deutschen vor etwa 20 Jahren, merkte Dulger an. Damals habe es nämlich weniger Beschäftigte und Einwohner gegeben.

Arbeit muss sich in Deutschland wieder lohnen

Der Erfolg einer Volkswirtschaft misst sich nicht zuletzt immer noch an ihrem Output. „Wenn es uns mit mehr Beschäftigten gelungen ist, genauso viel fertig zu kriegen wie vor 20 Jahren, dann haben wir nicht viel gekonnt“, betont Dulger. Deutschland brauche eine Steigerung der Effizienz. Deutschland braucht auch mehr Ganztagsschulen und Kitas, dann können die gut ausgebildeten Menschen mit jungen Kindern, die gern mehr arbeiten wollen, auch wirklich wieder mehr arbeiten. Es müsse Anreize für Mehrarbeit geben: „Arbeit muss sich wieder lohnen! Und es muss auch wieder mehr Netto vom Brutto geben.“

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