CO2-neutrale Stahlproduktion Arcelor Mittal setzt auf Hamburgs Wasserstoff-Ausbau

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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In Hamburg soll eine Pilotanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff entstehen. Für den Stahlkonzern Arcelor Mittal ist es ein weiterer Schritt auf dem Weg zur CO2-neutralen Stahlproduktion.

(Bild:  Alexey Rezvykh - stock.adobe.com)
(Bild: Alexey Rezvykh - stock.adobe.com)

Mit Blick auf den in Hamburg geplanten Bau einer Pilotanlage zur klimaneutralen Stahlproduktion setzt Europas größter Stahlkonzern Arcelor Mittal auf den raschen Ausbau der Hansestadt zur Wasserstoff-Metropole. Ohne grünen Wasserstoff, „der bezahlbar und verfügbar ist“, werde es nicht gehen, sagte der CEO von Arcelor Mittal Hamburg, Uwe Braun, am Freitag bei einem Besuch von Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) in dem Werk. „Noch sehen wir dafür keine Lösung.“

Im Februar hatte die EU grünes Licht für eine 55 Millionen Euro-Förderung des Bundes für die Pilotanlage gegeben. Braun sprach von einem weiteren Schritt auf dem Weg zur CO2-neutralen Stahlproduktion. Sein Unternehmen zähle nun „auf die politische Unterstützung in Hamburg, um die Kapazitäten für grünen Wasserstoff und die Infrastruktur aufzubauen“, sagte Braun.

Schon jetzt wird im Hamburger Werk Stahl im so genannten Direktreduktionsverfahren mittels Erdgas mit etwa der Hälfte der im traditionellen Kokskohle-Hochofenverfahren anfallenden CO2-Emissionen produziert. Künftig soll das Erdgas durch grünen Wasserstoff ersetzt werden. Leonhard betonte, dass Hamburg beste Voraussetzungen habe, sich zur Wasserstoff-Metropole zu entwickeln. „Als Standort bieten wir zukünftig eine Wasserstoffproduktion in Moorburg, eine Import-, Lagerungs- und Verteilungsinfrastruktur für Wasserstoff und dessen Derivate sowie schon jetzt potenzielle Abnehmer aus Industrie, Logistik und Transport.“ So könne die gesamte Wertschöpfungskette für Wasserstoff abgebildet werden. „ArcelorMittal hat sich hier entschlossen auf den Weg gemacht. Wir wollen den Unternehmen weiterhin die Möglichkeit geben, wettbewerbsfähig und klimaneutral zu agieren“, sagte sie.

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