Prozesstechnik Armaturenhersteller trotzen der Wirtschaftskrise

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Aus Sicht der deutschen Armaturenindustrie findet die Achema 2009 in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld statt. „Im Hinblick auf die globale Wirtschaftskrise sieht die Branche verhalten in die Zukunft“, berichtete Prof. Dr.-Ing. Heinfried Hoffmann, Vorsitzender des VDMA-Fachverbands Armaturen im Vorfeld der Achema 2009 in Frankfurt am Main. „In wichtigen Abnehmerbranchen werden Investitionen zurückgestellt.“

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Dennoch wird sich die Produktion bei Industriearmaturen in Deutschland positiv entwickeln. Davon ist Hoffmann überzeugt, der „verhalten optimistisch“ auf das Jahr 2009 schaut – insbesondere auf die diesjährige Achema, die – so der Fachverbands-Vorsitzende – „hoffentlich Impulse geben“ wird. Für das Jahr 2009 erwartet Hoffmann einen Anstieg des Gesamtumsatzes mit Industriearmaturen um 5%.

Der Umsatz der im VDMA organisierten Hersteller von Industriearmaturen stieg im vergangenen Jahr um nominal 4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Treibende Kraft der Nachfrage war dabei das Inland mit 5% Umsatzsteigerung.

Der größte ausländische Absatzmarkt ist weiterhin China. So wurden vom Januar bis November 2008 dorthin Industriearmaturen im von 271 Mio. Euro geliefert. Damit erhöhte sich die Ausfuhr im Vergleich zum, gleichen Zeitraum des Vorjahres um 39%. Rund 11 % aller Ausfuhren von Industriearmaturen gehen derzeit nach China. „Das zeigt“, resümierte Hoffmann, „dass technisch hochwertige Industriearmaturen aus Deutschland heute auch in China sehr gefragt sind.“

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