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Arnold Umformtechnik fügt Multi-Materialsysteme robust und sicher

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Beim Klimaschutz zählt für Arnold jede Schraube ...

Verbindungselemente gehören zu den kleinsten, aber zugleich zentralen Komponenten industrieller Produkte. Arnold nutze dazu das ganze Potenzial für den Klimaschutz – und zwar mithilfe des strategischen Nachhaltigkeitsrahmens namens ACO₂ Save. Das Unternehmen verfolgt damit ein klares Ziel – CO₂ zu vermeiden, oder zu reduzieren und dabei das Ganze transparent zu machen. Das sollte über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg geschehen. Bereits in der Entwicklung setzt Arnold deshalb auf konsequente CO₂-Verantwortung. Mit dem eigenen Kalkulationstool ACO₂ Calc werden dazu Umweltauswirkungen schon in der Konstruktionsphase simulierbar, heißt es. Jeder Entwurf erhalte automatisiert seinen Product Carbon Footprint (PCF), wodurch Entscheidungen bereits im virtuellen Modell fundiert getroffen werden könnten. Ein konkretes Beispiel ist die Umstellung einer M8- auf eine M7-Schraube bei gleichbleibend guter Funktion in der Praxis. Diese Optimierung führte etwa zu einer Einsparung von 364 Gramm CO₂ pro Fahrzeug – noch bevor das erste Teil überhaupt produziert wurde, wie Arnold betont. ACO₂ Save stehe dabei nicht für ein Label, sondern für ein umfassendes Werkzeugsystem, das Nachhaltigkeit systematisch in Technik überführe. Es kombiniert, wie es dazu heißt, datenbasierte Methoden, effiziente Verfahren und transparente CO₂-Bilanzen zu einem ganzheitlichen Ansatz. Arnold zeige damit, dass Klimaschutz keine theoretische Aufgabe sei, sondern sich in der industriellen Realität umsetzen ließe – jede Schraube trage so zu einem kleinen, aber wirksamen Teil für den Klimaschutz bei.

Kleine Bauteile tragen in Masse klimaneutrale Früchte

Auch mit Blick auf ihre Fertigung verfolgen die Forchtenberger einen ressourcenschonenden Ansatz. Denn anstatt auf spanende Verfahren, die Material abtragen und hohe Energiemengen erfordern, setzt man lieber auf die effizientere Kaltumformung. Dieser Prozess formt Bauteile durch hohen Druck. Das spare bis zu 70 Prozent des Energiebedarfs im Vergleich zu spanenden Prozessen ein und senke auch noch den Ausschuss. Denn mithilfe mehrstufiger Umformverfahren wie Conform Next ließen sich auch komplexere Geometrien aus unterschiedlichsten Materialien herstellen, was präzise, wirtschaftlich und klimaschonend ablaufe. Die CO₂-Ersparnis pro Teil kann mit vergleichendem Blick auf Zerspanungsprozesse um bis zu 45 Prozent betragen.

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Arnold macht den Klimaschutz hochoffiziell verpflichtend

Und letztes Jahr hat Arnold seine Klimastrategie auch noch auf eine neue Stufe gehoben und sich der Klimaschutzvereinbarung Baden-Württemberg angeschlossen. Als offizieller Partner des Umweltministeriums verpflichtet sich das Unternehmen damit zu nachweisbaren Fortschritten. Der Weg ist dabei klar definiert. Das heißt, dass bis spätestens 2040 alle Emissionen aus den Bereichen Scope 1 und 2 vollständig neutralisiert sein müssen. Alles fuße auf einem detaillierten 10-Jahres-Plan mit verbindlichen Meilensteinen. Die ambitionierten Ziele greifen jedoch nicht nur intern, sondern sie werden nicht nur in die Produktentwicklung sondern auch in die Lieferkettenstrategie integriert, wie es abschließend heißt.

Aktive Verringerung der Scope-3-Emissionen läuft auch

Weil ein Großteil der Emissionen entlang der Lieferkette und im nachgelagerten Einsatz entsteht, gestaltet Arnold auch die sogenannten Scope-3-Emissionen aktiv mit. So komme in der Produktion etwa verstärkt Elektrostahl mit hohem Schrottanteil zum Einsatz, was den CO₂-Ausstoß bei der Materialherstellung um bis zu 76 Prozent reduziere. Gleichzeitig würden alle Lieferanten auf Basis international anerkannter Nachhaltigkeitsplattformen wie EcoVadis und IntegrityNext systematisch bewertet. Auch bei Verpackung und Transport verfolgt das Unternehmen einen konsequent nachhaltigen Kurs. Denn durch die Direktverlesung in Versandverpackungen ohne Kunststoffbeutel, eine optimierte Raumnutzung bei Ladeeinheiten sowie durch die zunehmende Regionalisierung der Transportwege würden Logistikemissionen gezielt verringert.

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