Energietechnik Atlas Copco investiert 120.000 Euro in eigenes Blockheizkraftwerk

Redakteur: Stéphane Itasse

Die Atlas Copco Holding GmbH in Essen nimmt Ende September ein eigenes Blockheizkraftwerk in Betrieb. Das Aggregat soll die Zentrale mit Strom, Wärme und Warmwasser versorgen und ersetzt die bisherige erdgasbetriebene Heizungsanlage.

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„Mit der Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerks reduzieren wir unseren CO2 -Ausstoß um 78 Tonnen jährlich“, sagt Olaf Theurich, Umweltmanagementbeauftragter der Atlas Copco Holding GmbH in Essen (links). (Bild: Wenke/Atlas Copco Holding GmbH)
„Mit der Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerks reduzieren wir unseren CO2 -Ausstoß um 78 Tonnen jährlich“, sagt Olaf Theurich, Umweltmanagementbeauftragter der Atlas Copco Holding GmbH in Essen (links). (Bild: Wenke/Atlas Copco Holding GmbH)

Mit einer durschnittlichen Leistung von 132 kW soll das Blockheizkraftwerk nach Angaben des Unternehmens die 9000 m² große ehemalige Zeche Ernestine in Essen-Frillendorf beheizen. Außerdem liefere sie Warmwasser für die Duschen und Sozialräume der Werkstätten. Insgesamt sollen so 300000 kWh Strom und rund 492000 kWh Wärmeenergie produziert werden, heißt es weiter.

Eine Kraft-Wärme-Kopplung sorge weiterhin dafür, dass die ansonsten ungenutzte Abwärme zu einem großen Teil in elektrische Energie umgewandelt werde.

Kraft-Wärme-Kopplung ermöglicht Gesamt-Wirkungsgrad von über 90%

„Durch die Kraft-Wärme-Kopplung erreicht unser dezentrales Kleinkraftwerk einen Gesamt-Wirkungsgrad von über 90%“, sagt Olaf Theurich, Umweltmanager der Atlas Copco Holding GmbH. Dies ist laut Atlas Copco doppelt so hoch wie bei einem konventionellen Kraftwerk ohne Kraft-Wärme-Auskopplung und erspart der Umwelt über 78 t des Treibhausgases CO2.

Überschüssige Energie will das Unternehmen laut eigenen Angaben in das öffentliche Netz einspeisen. Durch die Vergütung dieser Strommengen reduziert Atlas Copco nebenbei seine Heizkosten merklich, wie von Theurich zu erfahren ist.

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