Messtechnik/Handgeführte Werkzeuge Atlas Copco schließt Microtec-Werk in Villingen-Schwenningen

Redakteur: Stéphane Itasse

Der schwedische Konzern Atlas Copco verlagert das operative Geschäft der Microtec Systems GmbH, Villingen-Schwenningen, im Laufe des Jahres 2010 nach Schweden. Ziel sei es, durch Synergien mit der schwedischen Fertigung sowie der Forschungs- und Entwicklungsabteilung die Wettbewerbsfähigkeit des Konzernbereichs zu stärken, wie das Unternehmen mitteilt.

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Im Zuge der Verlagerung schließt Atlas Copco 2010 das Microtec-Werk in Villingen-Schwenningen, wodurch 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen werden, berichtet das Unternehmen weiter. „Wir bedauern den Verlust dieser Arbeitsplätze außerordentlich“, sagte Roger Sandström, Vorsitzender der Tooltec-Division im Atlas-Copco-Konzernbereich Industrietechnik, anlässlich der Bekanntgabe in Schwenningen. In der derzeitigen wirtschaftlichen Lage sehe sich der Konzern aber gezwungen, seine Fertigung auf möglichst wenige Standorte zu konzentrieren, um in Produktion, Forschung und Entwicklung sowie in der Verwaltung effizienter arbeiten zu können.

Microtorque-Kleinschrauber und -Messtechnik werden weiter vertrieben

Das Microtec-Werk fertigt Elektro-Kleinschrauber und Messtechnik vor allem für die Elektro- und Elektronikindustrie. Die Verlagerung der Fertigung von Villingen-Schwenningen nach Schweden soll bis zum dritten Quartal 2010 abgeschlossen sein. Die Veränderungen haben keinen Einfluss auf das Marketing, den Vertrieb und den Service für diese Produkte, die von Atlas Copco unter dem Markennamen Microtorque weltweit vertrieben werden.

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