Mehr Pessimismus Auch die Metall- und Elektroindustrie erwartet nichts Gutes

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Metall- und Elektroindustrie mit knapp vier Millionen Beschäftigten in Deutschland blickt pessimistisch auf die kommenden Monate, meldet die dpa.

Es wird immer ruhiger! Außer dem Maschinenbau blickt auch die Metall- und Elektroindustrie nicht besonders frohgemut auf die kommenden Monate, wie der Verband Gesamtmetall berichtet ...(Bild:  Kostiantyn - stock.adobe.com)
Es wird immer ruhiger! Außer dem Maschinenbau blickt auch die Metall- und Elektroindustrie nicht besonders frohgemut auf die kommenden Monate, wie der Verband Gesamtmetall berichtet ...
(Bild: Kostiantyn - stock.adobe.com)

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für die Branche mit einem Minus bei der Produktion von zwei bis drei Prozent im laufenden Jahr. Mit Blick auf die schwache Auftragslage und der anhaltenden schlechten Stimmung ist eine Fortsetzung des Abwärtstrends wahrscheinlich, fürchtet der Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer. Auch der VDMA hat vor Kurzem für den deutschen Maschinenbau ähnliche Prognosen abgegeben. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche Gesamtmetall nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes ein Produktionsplus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auch die Erlöse außerhalb der Eurozone werden weniger

Die Erholung ist aber in der zweiten Jahreshälfte 2023 gekippt. Im vierten Quartal 2023 ging die Produktion das zweite Quartal in Folge wieder zurück. Das Produktionsniveau liege damit wieder rund 10 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2018. Außer der Produktion waren auch die Punkte Umsatz und Absatz im vierten Quartal weiter rückläufig. „Zusätzlich zum schwachen Inlandsgeschäft sinken vor allem die Erlöse außerhalb der Eurozone“, führt Kroemer weiter aus. Beim Umsatz verzeichnete die Branche im vierten Quartal nämlich ein Minus von 2,2 Prozent. Der Absatz verringerte sich um 2,5 Prozent. Das Auftragsvolumen lag 2023 etwa 5,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Trotz der Verbuchung von Großaufträgen zum Jahresende, ging es im vierten Quartal weiter talwärts. Die Nachfrage werde von den Unternehmen deshalb weiter als schlecht bewertet.

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