So do we Auch Zulieferer Schaeffler will Jobs abbauen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Auch der fränkische Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat angesichts der Wirtschaftslage signifikante Stellenstreichungen ins Gespräch gebracht, so die dpa.

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat jetzt verkündet, dass auch bei ihm Stellenstreichungen zu erwarten sind. Nötig mache das die geplante Fusion mit Vitesco. Hier mehr dazu ...(Bild:  Schaeffler)
Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat jetzt verkündet, dass auch bei ihm Stellenstreichungen zu erwarten sind. Nötig mache das die geplante Fusion mit Vitesco. Hier mehr dazu ...
(Bild: Schaeffler)

Im Zuge der bevorstehenden Fusion mit dem Elektroantriebsspezialisten Vitesco könnten sich bestimmte Personalstellen bei Schaeffler erübrigen, merkte der Vorstandschef Klaus Rosenfeld an. Schließlich brauche man keine zwei Hauptquartiere. Auch bei bestimmten Funktionen, die aber nicht näher genannt wurden, sei man nach der Fusion dann doppelt besetzt. Rosenfeld sprach nur davon, auch ausgewählte Stellen streichen zu müssen. Dies werde aber nicht die Ausmaße annehmen, die etwa vom Automobilzulieferer ZF verkündet wurden, wo 14.000 Stellen zur Debatte stehen. Schaeffler hatte bereits zuvor erklärt, die Fusion mit Vitesco solle Einsparungen von jährlich rund 600 Millionen Euro bringen. Das meiste davon jedoch nicht beim Personal. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen rund 120.000 Beschäftigte unter Vertrag.

Schaeffler-Entscheider glauben an E-Mobilität

Rosenfeld erwartet immerhin ein starkes Wachstum des Elektromobilitätsgeschäfts, wenn man fusioniert hat. Die Transformation zur E-Mobilität, so glaubt er, wird dann deutlich belebt. Eine Abkehr der Autohersteller vom E-Auto gebe es nämlich nicht. Er könne demnach nicht erkennen, dass die Kunden komplett neue Generationen an Verbrennungsmotoren entwickeln würden. Im Industriegeschäft rechnet Rosenfeld aber mit niedrigeren Gewinnen. Denn in China habe man lange viel Geld mit Lagern für Windkraftanlagen verdient, doch dieser Markt ändere sich derzeit. Dass der Wettbewerb härter werde, bedeute aber nicht, dass sich Schaeffler aus China zurückziehen werde. Man müsse eben mit geringeren Margen auskommen.

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