Antriebstechnik Aucom wächst gegen den Markttrend

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Aucom liefert elektrische Antriebslösungen und entwickelt sich gegen den Trend: Bereits im ersten Halbjahr wurde das Auftragsvolumen des gesamten letzten Jahres erreicht. Man setzt auf Wachstumsmärkte, Elektrifizierung und macht einiges anders.

„Wir machen, was andere nicht mehr machen wollen“, so Thomas Zirk-Gunnemann zum Erfolg seiner Antriebslösungen.(Bild:  Aucom)
„Wir machen, was andere nicht mehr machen wollen“, so Thomas Zirk-Gunnemann zum Erfolg seiner Antriebslösungen.
(Bild: Aucom)

Bergbau, Öl & Gas oder Schifffahrt: Das sind Industrien, in denen Antriebslösungen von Aucom traditionell eingesetzt werden. Doch Thomas Zirk-Gunnemann spricht über Wasserstoff, grünen Zement, künstliche Intelligenz und Cybersecurity. Der CEO von Aucom Global Solutions führt im Münsterland ein Unternehmen, das gegen den Trend der deutschen Wirtschaft wächst.

So erzielte Aucom in der ersten Jahreshälfte 2024 das Volumen des Auftragseingangs aus dem gesamten vergangenen Jahr. „Wir sind in Märkten aktiv, die in den nächsten Jahren um 100 Prozent wachsen werden“, prognostiziert Zirk-Gunnemann eine Entwicklung, die er selbst mit fast 20 Jahren Berufserfahrung noch nicht erlebt hat. „Dabei entwickeln wir uns auch gegen Markttrends.“ Was macht Aucom anders als andere?

Energieeffizienz und Elektrifizierung sorgen für Aufschwung

Inzwischen erwirtschaftet Aucom rund die Hälfte seiner Umsätze mit modernen Frequenzumrichtern. Den globalen Markt für solche Umrichter schätzt Zirk-Gunnemann auf 15 Milliarden US-Dollar – Tendenz steigend. „Unternehmen setzen weltweit auf Nachhaltigkeit, auf CO2-Neutralität“, erklärt der CEO. „So müssen zum einen viele Antriebslösungen energieeffizienter werden, zum anderen sorgt die Elektrifizierung dafür, dass mechanische durch elektrische Lösungen ersetzt werden.“ Als Beispiel nennt Zirk-Gunnemann die Schiffsindustrie, die auf die Leistung großer Generatoren nicht verzichten kann, diese aber effizienter einsetzen muss. „Gerade in Häfen, auf denen Kreuz- oder Containerschiffe nicht auf den Landanschluss setzen können – und das ist in den meisten Häfen noch der Fall –, muss die Leistungsabgabe von Generatoren intelligent gesteuert werden.“

Ein weiteres Beispiel: das erste grüne Zementwerk, das in Deutschland gebaut wird. „In Zukunft wird in Zementwerken die Luftzirkulation nicht mehr mechanisch über Klappen geregelt, sondern über eine Drehzahlregelung“, sagt der CEO von Aucom Global Solutions. „Auch die Produktion von grünem Wasserstoff kommt nicht ohne moderne Antriebstechnik aus.“

Hohe Fertigungstiefe macht unabhängig

Für Branchengrößen wie Siemens, ABB oder Rockwell ist Aucom nach eigenen Angaben längst ein ernst zu nehmender Konkurrent – und gleichzeitig ein wichtiger Partner. „Wir machen, was andere nicht mehr machen wollen“, sagt Zirk-Gunnemann. Statt den Fokus auf Software zu legen, widmet sich das Unternehmen der Hardware und setzt auf eine hohe Fertigungstiefe. Dadurch erhöht Aucom seine Unabhängigkeit, indem etwa Risiken in den Lieferketten ausgeschlossen werden.

Das Unternehmen bezieht das Rohmaterial. Im münsterländischen Sendenhorst wird dann das Produkt gefertigt. Und das entspricht den heutigen Anforderungen an moderne Antriebslösungen – Stichwort Kommunikationsschnittstellen: „Unsere Produkte können selbstverständlich in Cloud-Lösungen integriert werden, weshalb wir auch in Sachen Cybersecurity höchste Ansprüche stellen“, ist Zirk-Gunnemann überzeugt.

Jedes Produkt, das die Fertigungshallen am Standort in Sendenhorst verlässt, hat einen digitalen Zwilling. Auf dieser Basis setzt Aucom künstliche Intelligenz ein, um Kunden im Servicefall direkt Lösungen für ihre spezifischen Herausforderungen anzubieten. „Im nächsten Schritt werden wir Augmented Reality nutzen, um zum Beispiel die Fernwartung zu virtualisieren“, blickt Zirk-Gunnemann in die nahe Zukunft.

 (mi)

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