Schlechte Aussichten Audi offenbart seine Probleme in Brüssel der Belegschaft

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Audi hat die Belegschaft des E-Auto-Werks in Brüssel per Mitarbeiterversammlung über die dort herrschenden Probleme informiert ...

Der Audi-Elektro-SUV Q8 „e-tron“ leidet an eingbrochenen Absatzzahlen. Gebaut wird er am Standort Brüssel. Aufgrund der mauen Nachfrage gibt es Probleme, die der Belegschaft Ende letzter Woche mitgeteilt wurden. Auch machen Gerüchte über viele Entlassungen die Runde.(Bild:  Audi)
Der Audi-Elektro-SUV Q8 „e-tron“ leidet an eingbrochenen Absatzzahlen. Gebaut wird er am Standort Brüssel. Aufgrund der mauen Nachfrage gibt es Probleme, die der Belegschaft Ende letzter Woche mitgeteilt wurden. Auch machen Gerüchte über viele Entlassungen die Runde.
(Bild: Audi)

Die kleine Audi-Fabrik in Brüssel hat relativ hohe Produktionskosten und fertigt außerdem nur ein einziges, älteres Modell, dessen Verkaufszahlen auch noch eingebrochen sind, wie man dazu erfährt. Der Volkswagen-Konzern hat wegen der hohen Kosten einer Schließung (oder alternativen Nutzung) des Werks bereits die Jahresprognose gesenkt. Der Betriebsrat fordert nun eine zukunftsfähige Perspektive für das Werk und die immerhin 3.000 Beschäftigten.

Der Q8 „e-tron“ wird in Mexiko gebaut

Audi wollte den großen Elektro-SUV Q8 „e-tron“ eigentlich noch länger bauen, aber die Nachfrage sinkt immer weiter, der Absatz ist deshalb deutlich niedriger als man dachte. Manager Thomas Kretz merkt an, dass die Fabrik kein eigenes Presswerk hat. Und die Lage zwischen einem Wohngebiet, Bahngleisen und Autobahn mache Erweiterungen schwierig. Die Logistikkosten seien auch deutlich höher als an anderen Standorten, weil nur wenige Zulieferer vor Ort seien. Der Nachfolger des Q8 „e-tron“ werde nach aktuellem Stand nun in Mexiko gebaut.

Gerüchte über Entlassungen bei Audi

Belgische Presseberichte, denen zufolge im Oktober 1.500 Mitarbeiter entlassen werden könnten und im Mai weitere 1.100, wollte Audi aber nicht kommentieren. Der nach belgischem Recht vorgeschriebener Informations- und Konsultationsprozess mit den Sozialpartnern laufe aber. Es würden konstruktive Maßnahmen gesucht. Entscheidungen dürften aber erst danach getroffen werden. Es gibt keine finale Entscheidung, betonte der Brüsseler Audi-Produktionsvorstand.

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