Von Audi zu Airbus Audi-Mitarbeiter sollen der Rüstungsindustrie geliehen werden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Bei der Idee, Mitarbeiter der Rüstung auszuleihen, handelt es sich laut Audi um einen befristeten regionalen Personaleinsatz im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung ...

Das Audi-Management ist auf die Idee gekommen, Mitarbeiter auf freiwilliger Basis an diverse Rüstungsbetriebe zu verleihen. Erfahren Sie hier mehr zu diesem Plan ...(Bild:  Audi)
Das Audi-Management ist auf die Idee gekommen, Mitarbeiter auf freiwilliger Basis an diverse Rüstungsbetriebe zu verleihen. Erfahren Sie hier mehr zu diesem Plan ...
(Bild: Audi)

Die Volkswagen-Tochter Audi will Mitarbeiter in die Rüstungsindustrie verleihen, wie jetzt bekanntgeworden ist. Der, wie betont wird, freiwillige Schritt dorthin ermöglicht Beschäftigten, befristet bei anderen Unternehmen in Bayern tätig zu sein. Dabei geht es zunächst um die ganz oder teilweise in der Rüstung tätigen Unternehmen Diehl, Airbus, MBDA und KNDS. Zuvor hatten unter anderem die Automobilwoche und der Bayerische Rundfunk berichtet. Die Beschäftigten blieben dabei aber bei Audi angestellt. Das Ziel der Aktion ist einer Sprecherin zufolge, dass Beschäftigungsperspektiven für Mitarbeiter erweitert werden, den Fachkräftebedarf in der Region gezielt zu decken und die Transformation der Industrie aktiv mitzugestalten. Zunächst richtet sich das Angebot an indirekte Tarifmitarbeiter in Ingolstadt.

Auch die IG Metall sieht darin keine Probleme

Die Zielgruppen heißen Ingenieure, Qualitätsingenieure, Projektmanager sowie Mitarbeiter der Werkstätten in der technischen Entwicklung und der Qualitätssicherung, so Audi. Intern wurde das Projekt bereits kommuniziert. Ende Oktober soll man dann die Möglichkeit bekommen, direkt mit den beteiligten Unternehmen zu sprechen. Das Interesse an den geplanten Veranstaltungen sei außerordentlich groß. Laut IG Metall Bayern geht das Projekt auf einen im April 2026 zu diesem Zweck geschlossenen Tarifvertrag zurück. In manchen Betrieben gibt es aktuell nicht genug Arbeit, in anderen fehlen Fachkräfte für die Menge an Aufträgen. Liegen solche Betriebe nah beieinander, kann ein vorübergehender Wechsel eine gute Möglichkeit sein. Denn im anderen Betrieb erhalten Beschäftigte das gleiche Entgelt wie zuvor. Die Gewerkschaft betont zudem, dass nur Beschäftigte, die zustimmen, für einen solchen Einsatz infrage kämen. Bei Ablehnung dürfen ihnen aber auch keine Nachteile entstehen.

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