IKB Leasing Auf Maschinen fokussiert

Redakteur: Helmut Klemm

Hamburg (hk) – Gut Ding will Weile haben – so könnte eine Leitlinie der IKB Leasing GmbH in Hamburg lauten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Dietrich Barchfeld, Europe Division

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Hamburg (hk) – Gut Ding will Weile haben – so könnte eine Leitlinie der IKB Leasing GmbH in Hamburg lauten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Dietrich Barchfeld, Europe Division Director des Unternehmens, sagt: „Für die Erfordernisse im nationalen und internationalen Geschäft haben wir uns für einen optimalen Einstieg Zeit genommen und sehr gut vorbereitet.“ Barchfeld ist sich aber sicher, dass sich die Investition in Zeit in der Zukunft auszahlt.

Überaus gründlich nahm man sich beim Hamburger Leasing-Geber des Aufbaus einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur an. Schließlich ist sie, neben einer qualifizierten und motivierten Vertriebsmannschaft, das Herzstück eines jeden Unternehmens der Leasing-Branche. Sie ermöglicht transparente Prozesse und erleichtert das internationale Wachstum. Letzteres gilt in Hamburg ganz besonders, da man dort eine multilinguale Europa-Plattform entwickelte, die sich in jedem Land einsetzen lässt: „fast auf Knopfdruck“, betont Barchfeld.

Neue Auslandsengagements geplant

„Wir verfügen über eine IT-Plattform, die freie Kontaktstellen bereithält für neu hinzukommende Auslandsgesellschaften“, ergänzt Rainer Goldberg, Leiter Marketing, die Ausführungen seines Kollegen. Wenn, wie demnächst in Russland und Rumänien, die ausländischen Geschäftsstellen das operative Geschäft aufnehmen, müsse man – bildlich gesprochen – nur noch „den Stecker stecken“, um sie „ins Netz zu hängen“. Vier Mal wird das ab Herbst dieses Jahres in Russland der Fall sein: neben Moskau und Sankt Petersburg in Jekaterinburg und in Samara. Im ersten Quartal 2008 folgen dann die drei rumänischen Standorte in Bukarest, Sibiu (ehemals Herrmannstadt) und Timisoara (Temeschburg).

Zu weiteren Auslandsplänen hält man sich in Hamburg bedeckt. Aber man sei auf eine Vielzahl von Ländern vorbereitet und habe sich dort beispielsweise schon die Namensrechte gesichert. Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass die Türkei zu einem interessanten Markt für Leasing heranwächst, auf dem auch deutsche Leasing-Anbieter aktiv werden wollen. „Das ist mittelfristig sicher ein optionales Thema“, bestätigt Barchfeld.

Die Vendoren „entscheiden“

Über neue Standorte und deren Verteilung innerhalb des jeweiligen Landes entscheidet die Leasing-Gesellschaft meist aufgrund der Anforderungen ihrer Partner: der Vendoren. Dabei handelt es sich überwiegend um Hersteller von Werkzeug-, Druck-, Holz- und Kunststoffmaschinen sowie Gabelstaplern.

Sofern sich diese Unternehmen in einem weiteren Land engagieren und auf die Unterstützung ihres Leasing-Partners setzen, entstehen dort dessen neue Geschäftsstellen – mit festem Geschäftssitz und mit festen Mitarbeitern, die das Land, dessen Gepflogenheiten und das Leasing-Geschäft kennen. Selbstverständlich sprechen sie außer Deutsch und Englisch die Landessprache fließend. Denn, so merkt Rainer Goldberg an: „Wir wollen in jedem Land, in dem wir präsent sind, eine lokale Leasing-Gesellschaft werden.“

Die Auslandsgesellschaften von IKB Leasing sind der Schlüssel, um innerhalb und außerhalb Deutschlands neue Vendoren zu gewinnen. Diese kommen – wie bei den deutschen Partnern – aus dem Maschinenbau, denn auf dieser Branche liegt der Fokus der Hamburger Leasing-Experten: von Anfang an. Ihr erklärtes Ziel ist es, dass sich in rund zehn Jahren die Umsätze im Inland und im Ausland in etwa angeglichen haben.

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