IoT und KI im Service
Aufbau und Optimierung von After-Sales-Netzwerken

Ein Gastbeitrag von Bernd Hoffmann* 6 min Lesedauer

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Netzwerke im After-Sales-Bereich bilden das Rückgrat moderner Lieferketten. Durch die Integration von IoT und KI bieten sie Echtzeit-Einblicke, optimieren Serviceprozesse und steigern die Effizienz. Wie Unternehmen diese Netzwerke nutzen können, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Der Aufbau eines Netzwerks im After-Sales-Bereich beginnt mit der Auswahl der richtigen Partner.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Der Aufbau eines Netzwerks im After-Sales-Bereich beginnt mit der Auswahl der richtigen Partner.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In der heutigen globalisierten Wirtschaft hat sich der After-Sales-Bereich von einer reinen Servicefunktion zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor entwickelt. Laut der IDC „Products and Service Innovation“ Studie von 2023 sind etwa 50 Prozent aller Produkte und Geräte vernetzt, und diese Konnektivität soll in den nächsten drei Jahren auf über zwei Drittel ansteigen. Längst geht es nicht mehr nur darum, Produkte nach ihrem Verkauf zu betreuen, sondern vorausschauend zu agieren, proaktive Wartungen durchzuführen und eine nahtlose Verfügbarkeit von Ersatzteilen sicherzustellen. Effiziente Netzwerke sind hierbei entscheidend.

Netzwerke im After-Sales-Bereich gehen über einfache Verbindungen zwischen Lieferanten, Dienstleistern und Kunden hinaus. Sie bilden das Rückgrat der Lieferkette, indem sie die Infrastruktur bereitstellen, die für eine effiziente Prozesskoordination notwendig ist. Durch die nahtlose Integration von Lieferanten, Lagerhäusern und Logistikdienstleistern in ein vernetztes System wird die Transparenz in der Lieferkette erheblich verbessert. Die Integration moderner Technologien wie dem Internet der Dinge und künstlicher Intelligenz liefert Echtzeit-Einblicke in Bestände, Maschinenzustände und Logistikprozesse, was eine präzisere Planung und Optimierung ermöglicht. So können Ersatzteile genau dann bereitgestellt werden, wenn sie benötigt werden, und unnötige Kosten durch Überbestände oder Lieferengpässe werden vermieden.