Nächstes Aus Auftragseinbruch! Würth-Tochter schließt Werk in Schopfheim

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Würth Elektronik ist eine Tochter des bekannten Handelskonzerns Würth. Nun kommt die Nachricht, dass man das Werk in Schopfheim im Landkreis Lörrach schließen will.

Würth Elektronik musste jetzt bekanntgeben, dass man den Standort Schopfheim aufgrund der mauen wirtschaftlichen Lage schließen muss. Es gehe nicht anders, um die Zukunft zu sichern. Lesen Sie hier mehr zu den Details ...(Bild:  Würth Elektronik)
Würth Elektronik musste jetzt bekanntgeben, dass man den Standort Schopfheim aufgrund der mauen wirtschaftlichen Lage schließen muss. Es gehe nicht anders, um die Zukunft zu sichern. Lesen Sie hier mehr zu den Details ...
(Bild: Würth Elektronik)

Das Würth-Elektronik-Werk in Schopfheim soll geschlossen werden, wie die dpa erfahren hat. In einer Betriebsversammlung habe das Unternehmen bereits ausführlich darüber geredet. In Schopfheim arbeiten über 300 Personen. Die Geschäftsleitung und der Betriebsrat sollen Gespräche über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan aufgenommen haben. Konkrete Ergebnisse lägen bisher nicht vor. Die Würth-Tochter stellt in dem Werk in Südbaden sogenannte Leiterplatten her. Diese sind Träger für elektronische Bauteile und in fast jedem elektronischen Gerät zu finden. Die Firma zählt nach eigenen Angaben zu den größten Herstellern für Leiterplatten in Europa.

Die aktuelle Lage zwingt zur Werksschließung

Der Grund für die Schließung ist nach Angaben der Entscheider eine Krise in der Leiterplattenindustrie. Der Auftragseingang sei demnach dramatisch eingebrochen, was auch daran liege, dass einige Aufträge nach China abgewandert seien. Die deutlich gestiegenen Energie- und Personalkosten verschlimmern die Lage dabei noch, heißt es weiter. Auch seien viele Kunden momentan nicht in der Lage, für die Liefersicherheit, die deutsche Werke im Vergleich zu asiatischen Produktionen böten, entsprechend höhere Preise zu bezahlen. Die Schließung des Werks ist nach Ansicht der Entscheider also notwendig, um Verluste zu minimieren und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Man sehe leider aktuell keine Alternative zur Einstellung der Produktion. Wenn noch Aufträge kommen, will man diese im Werk in Rot am See bei Schwäbisch Hall und am Hauptstandort Niedernhall bearbeiten.

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