Aufgemerkt!

Aus diesen fünf Gründen darf China nicht aus dem Blick geraten

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3. Chinas Wirtschaft schwächelt wie lange nicht mehr

China geht es wirtschaftlich mau wie schon länger nicht mehr, heißt es weiter. Und es ist unklar, wie die Führung die Trendwende schaffen will. Der Immobiliensektor steckt dabei in der Krise. Und es herrscht Konsumflaute, was auch internationale Unternehmen auf dem chinesischen Markt zu spüren bekommen. Als wäre der Wettbewerb mit den chinesischen Konkurrenten nicht schon groß genug, geraten dadurch auch deutsche Konzerne auf ihrem Schlüsselmarkt weiter unter Druck.

4. Die ungeklärte Frage zum Thema Taiwan

Die Inselrepublik Taiwan ist nur durch eine Meerenge von China getrennt. Seit Jahrzehnten hat sie eine demokratische Regierung. China aber zählt Taiwan zu seinem Gebiet und die chinesische Führung will Taiwan deshalb an China binden. Im Westen gibt es deshalb Befürchtungen, dass Chinas Armee in Taiwan einmarschieren könnte, schließlich gibt es immer wieder Drohungen in diese Richtung. Die USA haben Taipeh für einen solchen Fall militärischen Beistand versprochen und beliefern die Republik mit Waffen – auch wenn sie sie nicht offiziell anerkennen. Es kann also möglich sein, dass die USA unter Trump einen neuen Kurs fahren. Denn der Republikaner verlangte im Wahlkampf von Taiwan Bezahlung für den US-Schutz. Doch die Taiwan-Frage dürfte auch weiter schwer auf dem Verhältnis zwischen Peking und Washington lasten. Experten sehen etwa eine zunehmende Bedrohungslage in der Taiwanstraße. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass 2025 ein bewaffneter Konflikt ausbreche, eher gering, glaubt Su Tzu-yun vom Taiwan Institut für nationale Verteidigung und Sicherheitsforschung. Und selbst bis 2027 – die USA hatten dieses Jahr für einen möglichen Angriff Chinas unter anderem wegen des 100. Gründungsjubiläums der Volksbefreiungsarmee ins Spiel gebracht – sei ein bewaffneter Konflikt eher nicht zu erwarten.

5. China verachtet die Menschenrechte sträflich

Menschenrechtsorganisationen werfen der chinesischen Regierung vor, trotz scharfer internationaler Kritik, ihre missbräuchlichen Maßnahmen gegen Uiguren und andere turkstämmige Muslime in der westchinesischen Region Xinjiang fortzusetzen. Auch in Tibet halten die Repressionen übrigens an. Die Einschränkung der Meinungsfreiheit durch staatliche Zensur gehört ebenfalls zu den Themen, bei denen China anhaltend in der Kritik steht. In Hongkong werden sich außerdem Prozesse gegen prominente Demokratieaktivisten fortsetzen. Seit der Einführung eines Nationalen Sicherheitsgesetzes 2020 hat die chinesische Regierung die Kontrolle über die Sonderverwaltungsregion ausgeweitet. Zahlreiche prodemokratische Aktivisten wurden inhaftiert, Proteste wurden unterbunden.

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