Dauert länger! Ausbau der Tesla-Fabrik Grünheide verzögert sich

Aktualisiert am 15.07.2024 Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Grund für einen erst späteren Start des Ausbaus der Tesla-Fabrik in Grünheide sei, dass die erste Genehmigung erst im Herbst kommen werde.

Tesla muss jetzt bis Herbst auf die Genehmigung des Ausbaus in Grünheide warten. Damit soll die Fertigungskapazität verdoppelt werden. Stellenstreichung wird es aber immer noch geben. Kleinere Bauvorhaben sind bereits jetzt schon möglich ...(Bild:  Tesla)
Tesla muss jetzt bis Herbst auf die Genehmigung des Ausbaus in Grünheide warten. Damit soll die Fertigungskapazität verdoppelt werden. Stellenstreichung wird es aber immer noch geben. Kleinere Bauvorhaben sind bereits jetzt schon möglich ...
(Bild: Tesla)

Tesla halte trotz der jetzt verzögerten Ausbaumaßnahmen in Grünheide an den mittel- bis langfristigen Plänen für die Gigafactory Berlin-Brandenburg fest. Man ist, wie es weiter heißt, zuversichtlich, dass trotz gegenwärtiger Bremsklötze die nächsten Erweiterungsschritte in Abstimmung mit der Landesregierung und den Behörden so bald wie möglich in die Wege geleitet werden können. Tesla will auf dem Gelände seiner einzigen europäischen Elektroautofabrik die Produktion ausweiten. Das Ziel ist, die angepeilte Zahl von 500.000 Autos im Jahr auf eine Million zu verdoppeln. Die halbe Million Fahrzeuge wurde bisher aber auch noch nicht erreicht. Für den Ausbau beantragt Tesla beim Land Brandenburg eine umweltrechtliche Genehmigung, die aus mehreren Teilen besteht. Das Landesumweltamt gab für erste Arbeiten vorläufig grünes Licht. Für die Genehmigung sind laut Behörde aber Unterlagen in hoher Qualität nötig, um eine solide Prüfgrundlage zu haben.

Teslas Stellenabbau trifft weiterhin auch Grünheide

Tesla hatte gehofft, dass zwischen Januar und März dieses Jahres die Genehmigung für die erste Stufe des Ausbaus erteilt wird. Sie sei zunächst für Februar in Aussicht gestellt worden und die Inbetriebnahme für die erste Jahreshälfte 2024, schreibt der Tagesspiegel unter Berufung auf Protokolle aus einer Arbeitsgruppe (Task Force) von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Tesla und die zuständigen Behörden haben sich demnach dann auf einen neuen Zeitplan verständigt, nach dem im Herbst mit einer Entscheidung zu einer ersten Teilgenehmigung zu rechnen ist. Diese Verzögerung falle in eine Zeit veränderter Rahmenbedingungen. Im April hatte das Unternehmen den Abbau von 400 Stellen für das Werk in Brandenburg angekündigt. Damit betrifft der weltweit geplante Stellenabbau bei Tesla angesichts der Flaute am Markt für Elektroautos auch Hunderte Arbeitsplätze in Grünheide.

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